Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebreite f.
gebreite , f. alte nebenform zu breite f., im ackerwesen, von gewissen feldstücken; ein neutr. s. unter 3. 1 1) auch breite selbst, von J. Grimm II , 359 nur flüchtig berührt, ist alt, s. Schmeller 1, 269 aus Baiern agri qui vocantur prayten ( vom j. 1220), mon. bo. 13, 361, auʒ meiner praiten, die da heiʒʒet die pachprait. 18, 193, also auch in eigennamen übergehend; vergl. aus Straszburg: j breit acker Scherz 185 . alte belege aus Schwaben und Österreich s. bei Lexer 1, 347 , von wiese unterschieden: ain wis und ain praiten. font. rer. austr. II, 6, 247. in Ulm heiszt noch eine gasse auf der…