Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebräte n.
gebräte , n. caro assa, gebratens. Stieler 217 , collectivum zu braten. mhd. gebræte, das bratfleisch, als küchenwort, s. buch von guter speise § 96; auch vom fischfleische: nim visch und thue die grät und die schüeppen davon, und hack daʒ geprät gar ( ganz ) clain. Schm. 2 1, 369. daher auch vom knochenlosen fleische am menschlichen leibe ( vgl. brat 2, braten 3): pflaster zu den geschossenen schäden ( schuszwunden ), die in das gebrät gen, die das gebain nit beriern. das. das brät, welches J. Grimm unter brat stellte ( das zu streichen ist ), ist nichts als die oberd. kürzung von gebräte, ge…