Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebind f. n.
gebinde , gebind , f. n. von gewissen flurstücken, ein seltnes, altes wort, thür., hess., aber gewiss weiter zu finden. 1 1) für Thüringen bezeugt schon im 13. jh., gebint f., in Erfurter flur: habent gekouft eine ledege halbe hûve, die lît in unserm flûre .. dirtehalb aker an dem Walesleiben wege bî hern Helferîche ( d. h. neben seinem felde ), drî sateln bî der gebint hern Albrechtis von Hervirsleiben. Höfers urk. 52 ; im 14. jh. ist z. b. die rede von äckern in campis oppidi Arnstete, qui dicuntur vulgari nomine gebint, die gebint, auch die gebinde, s. Landau das salgut Kassel 1862 s. 44 fg…