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Ge

ae. bis Dial. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

ElsWB
Anchors
54 in 23 Wb.
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Eintrag · Elsässisches Wb.

Ge

Bd. 2, Sp. 824b
Gewalt [Kwàlt Fisl. Su. Co. Dü. Bf.; Kəwàlt Str. K. Z. Betschd. W.] f. ( bisw. auch m.) Gewalt, Kraft. Mit G. chann men e Geis hinge-n-umme lüpfen Fisl., ähnl. Dü. Dehli. Mit eme Hewisen (Stemmeisen) het mer mehr G. als vun freier Hand ebd. Wënn der d (od. auch m. den) G. hätt wie den Zorn, dät er mich umbringen Ingenh. ‘Gewalt zeigt den mann’ Geiler in Als. 1862—67, 143. Mit G. adverbiell = gewaltig, überh. zur Bezeichnung eines hohen Grades: Er ist m. G. viel kummen sehr oft Hf. Dis ist m. G. e schönes Ross ebd. Er het sich halt m. G. (aber nicht absichtlich) arig verderbt (näml. in der Gesundheit) ebd. Er will m. G. (durchaus) uf den Johrmärkt Bf., verstärkt mit aller G. Ingenh. ‘Und achtend nit mer deinen gewalt’ Murner Mühle 850. — Basel 157. Schwäb. 515. Bayer. 2, 908.
818 Zeichen · 50 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    geKonj.

    Köbler Ae. Wörterbuch

    ge , Konj. nhd. und, auch ÜG.: lat. et GlArPr Hw.: s. géa Q.: GlArPr E.: germ. *ja, Adv., Konj., ja, und L.: Hh 141, Hal…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ge

    Althochdeutsches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    ge- für gi- als Präfix s. unter dem Grundwort.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GEuntrennbare partikel.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    GE- untrennbare partikel. goth. ga ; ahd. ga , ka , gi , ki , chi, ge , ke , auch, obgleich selten, ahd. ha, hi, he ; vg…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gePers.-Pron.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    ge , Pers.-Pron. Vw.: s. gī (2) L.: MndHwb 1/2, 26 (gê)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ge

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Ge- , eine Sylbe, welche verschiedenen Redetheilen vorgesetzet wird, und bald eine gewisse bestimmte Bedeutung, bald abe…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    ge

    Goethe-Wörterbuch

    ge- kollektivbildendes Präfix, in metaspr Sicht Augustens und Riemers Späße mit der Bildung von lauter collectiven Subst…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    GE

    Hederich (Mythologie, 1770) · +3 Parallelbelege

    GE , sieh Titæa .

  8. modern
    Dialekt
    g(e)

    Elsässisches Wb. · +23 Parallelbelege

    g(e)- [k- O. ; in U. kə- und k-: k- vor Vokalen, f, h, k, s,  Str. K. Z. , auch vor den übrigen Kons. ausser d, t Betsc…

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Cotta, M. (2026). „ge". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ge/elswb?formid=W00628
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Cotta, Marcel. „ge". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ge/elswb?formid=W00628. Abgerufen 10. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ge". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ge/elswb?formid=W00628.
BibTeX
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