Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gauchmatte
gauchmatte , geuchmatte , f. matte, auf der die gäuche, verliebten narren, zu einem feste zusammenkommen, im 16. jh. sprichwörtlich geworden durch Gengenbachs gouchmat und Murners geuchmatt ( s. u. gauch 2, c ), die beide in Basel spielen, die erste auch ein wirklich aufgeführtes spiel; der doctor ( d. h. gelehrte ) z. b., der auch dazu herbeikommt, meldet sich beim narren als dem thürsteher: hab ghört, wie zBasel in der stat hab ufgerichtet ein gouchmat Venus, ein ( d. h. die ) küngin diser wält. Gengenbach s. 137 ; weiter so wöllen sie ( diese ketzer ) dasz die pfaffen weiber nemmen .. und w…