Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ganster
ganster , funke, ein altes wort, noch landsch. 1 1) gegenwärtig im bair. gebiete, tirol. ganstern pl. feuerfunken Scnöpf 174 ( auch glanster f. 192), in Kärnten gânster m., gânsterle n., mit gânstern funken sprühen, einen feuerbrand schwingen u. ä., s. Lexer 107 . 2 2) in älterer zeit 2@a a) mhd. ganster, gänster, pl. ganstern, genstern ( wb. 1, 462 a , Lexer 1, 735 ), und zwar da auch in md. sprache, sowol in der östlichen hälfte ( Leyser pred. 77, 6 ) wie in der westlichen z. b. bei Herbort 8759 u. a.: daʒ blôʒe ganster des geistes daʒ ist daʒ mens ( lat. ). Eckhart 670, 38 , vgl. an dem obe…