Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gampen
gampen , sich gaukelnd bewegen, lustig springen u. ä. 1 1) mhd. noch nicht bezeugt, obwol sicher so gut vorhanden wie gampeln, belegt nur in französischer färbung, gampieren und gampenieren tänzeln u. ä. ( Lexer 1, 733 ), die auf höfischen gebrauch deuten. Dann im 15. 16. jh., doch auch selten: im fladenhaws dort zu Schlampampen ( Schlaraffenland ), do sie zu zeiten ser umb gampen. H. Folz, fastn. sp. 1201 , von lustigem oder tollem herumspringen; als der zwinglisch predicant zu ainer zeit intonirt ( im Straszburger münster ), do sasz ein abenteurer uf dem galgbronnen, der im munster steet, un…