Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gänseblume f.
gänseblume , f. von mehrern wiesenblumen; mhd. kommt vor gensebluome ligustrum sum. 40, 69, Graff 3, 242 ( ligustrum hauptsächlich weisze glockenblume Dief. 329 b ). nhd. z. b.: auf des rasens frischem grün, wo schon gänseblumen blühn. Schmidt v. Wern. ged. 180 , was in heutiger lyrik unmöglich wäre, der dichter müszte denn den lat. namen dafür setzen, denn sie werden sonst recht verächtlich behandelt, wie ein vom städter längst ' überwundener standpunkt ' ( vergl. unter dem vorigen ), z. b.: was kümmert es den anthologisten, ob er unter die narzissen und nelken auch hie und da stinkrosen und …