Eintrag · Rheinisches Wb.
Frei-maurer
Frei-maurer PfWB -ai-, –ei-, –ȳ- [Selfk frimasu·ŋ. ] m.: wie nhd. Volksgl. Die Fr. lassen ihre Fenster schwarz anstreichen u. verschreiben so ihre Seele dem Teufel Schleid-Hellenth ; der Aufzunehmende wird mit verbundenen Augen bei Nacht u. Nebel in die Loge, die niemand kennt u. auffinden kann, gebracht; sobald die Tür hinter ihm zugefallen, löst man ihm die Binde von den Augen, u. durch den schwarzbehangenen Gang betritt er dann ein gleichfalls schwarz ausgeschlagenes Zimmer, in dessen Mitte ein schwarzbedeckter Tisch steht; er tritt vor den Meister hin, der unter tiefem Schweigen u. Hersage…