Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
flätig
flätig , wiederum zu scheiden 1 1) mhd. flætic, mundus, purus, pulcher: junc, flætic, süeʒer man. Parz. 141, 5 ; flætec wârn diu sëlben kindelîn. 241, 49 ; nu sëht wie flætigiu kint. 672, 14 ; Artûs lieʒ die wërden über al daʒ her diu kinder sëhn, dâ si den wunsch mohten spëhn, ritter, mägde unde wîp, mangen flætigen lîp. 718, 18 ; in welchen allen stellen Wolfram das wort von kindern braucht, kinder werden vorzugsweise des waschens theilhaft. ebenso von einem aussätzigen: sus wart ër ûʒ dën leiden und von dëm armen siechtagen erlœset und alsô getwagen, daʒ ër dâ vor in keiner stunt wart sô rë…