Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fingerhut m.
fingerhut , m. 1 1) digitale sutorium, zu abwehr der nadelstiche, it. ditale, sp. dedal, fr. doigtier, vingerhut Haupt 6, 322 b , Dasypodius 54 a , vingerhoit, teutonista 290 a : auch hab ich nadeln, pursten und kem, fingerhuot, taschen und nestel vil. fastn. 477, 26 ; ein ellen und ein fingerhut. Ayrer 372 c . 2 2) oft gebraucht, geringen gehalt einer masse auszudrücken: pfaffengut, raffelgut, geht zusammen in ein fingerhut. Leoprechting 49 ; indem wir schon von altem nectar glühten, ruft Bromius, 'das grosze deckelglas, he mädchen flink! mit diesen fingerhüten macht man ja kaum die lippen na…