Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fiedern
fiedern , plumare, plumis ornare, ahd. fideran, mhd. videren, nhd. fidern. voc. 1482 h 7 a , ags. gefeðerian, gefiðeran, engl. feather. 1 1) im eigentlichen sinn: die natur hat alle vögel gefiedert, dasz sie sich leicht in die luft erheben und weite räume schnell durcheilen können; in manchen tönen ist die nachtigall noch vogel. dann steiget sie über ihre classe hinüber und scheint jedem gefiederten andeuten zu wollen, was eigentlich singen heiszt. Göthe 17, 311 . s. federschar, federvolk 2 2) pfeil und bolz fiedern ( vgl. 2, 234): du hast nicht ere, damit man einen polz gefidern möcht. urk. v…