Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
federwisch m.
federwisch , m. ala anserina verrendo serviens: er lat schieszen, wie vast man wil, und wüscht die schüsz all mit eim federwüsch dannen. Keisersb. Marie himelfart 10 c (wischten sie mit besen hindan. Hildebrand volksl. s. 48 ); das man mit einem fedderwüsch hinach keren künde. Luther 8, 240 a ; alte jungfrau, die, als man im sprichwort sagt, federwisch vor der hell feil hat. facetiae facetiar. 393; so findt man allweg fäderwüsch und fuchsschwenz, die den falwen hengst strichend. Frank sprichw. 2, 107 a ; die federwisch die nützt man auch, und sind bein schreibern stets in brauch. Alberus 153 a…