Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
faxe f.
faxe , f. was fachse sp. 1225, doch fällt mir ein, dasz die natürlichste erklärung vielleicht von fachs, coma, pilus ausgehen dürfte, wie auch θρίξ und floccus eitle, nichtige sachen ausdrücken und lat. tricae zu θρίξ gehören könnte: des laufers possenhafte nähe, der hinter mir allerlei faxen schnitt, mich wenn ich manchmal umblickte zu beruhigen. Göthe 28, 213 ; ich habe hier in diesen bänken wie ein narr gestanden, dem ein schwarzkünstler faxen vormacht. Heinrich von Kleist 1, 8 .