Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erschellen
erschellen , resonare, personare, mhd. erschëllen, die echte gestalt des heute in erschallen verderbten verbums, wie bereits sp. 952 unter letzterm gewiesen wurde. sie haftete noch lange hin und wieder: obwol ein offentlich gerücht und geschrei davon ist und erschillt. landfriede von 1521. 7, 8; ein hunt, der thet auch bellen zu Reifberg auf der bruck, er meint es söll erschellen, gleich wie ein grosze glock. Soltau 221 ; und lasz es ( das horn ) weit erschellen in dem Würtemberger land. Uhland 485 ; du schreiest, dasz die luft von dir erschellen kan. Opitz 2, 437 , der nur in der dritten pers…