Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entrollen
entrollen , nnl. ontrollen, 1 1) intr. volvendo elabi, aufugere, hinabrollen, sich aufrollen: hurtig hinab mit gepolter entrollte der tückische marmor. Od. 11, 598 ; jahrhundert der freiheit, donner entrollen deinem fusztritt! Stolberg 1, 95 ; zeichnet mit thaten die schwindenden gleise unserer flüchtig entrollenden zeit. Salis 13 ; und die der schneeichten stirne noch jüngst entrollenden locken. Voss; schone, du mägdlein, deines entrollenden haars (sed parce solutis crinibus), schone der wängelein doch! Voss Tibull 1, 1, 68 ; was der balsamstaud entrollt, heilet nicht wie minnesold. Bürger 17…