Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entrauben
entrauben , spoliare, eripere, nnl. ontrooven. 1 1) mit acc. der person, gen. der sache: seines vätterlichen erbs entraubet. Maaler 105 a ; so dasz er weder essen noch trinken mochte, auch seines natürlichen schlafs ganz entraubet ward. buch der liebe 44, 3 (= Galmy 11); als sie jetzund der hofnung waren, sich mit einander zu ergetzen, wurden sie mit vorzeitigem tode irer hofnung entraubt. 235, 3; drum sei jener hochgepriesen, könig er mit recht genannt, der des glückes mächtgem riesen mutig leistet widerstand, an der ehre kraft noch glaubend und die zeit der schmach entraubend. Friedr. Schleg…