Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entbrechen
entbrechen , steht nicht in den älteren wörterbüchern, selbst bei Henisch und Stieler nicht, erst Frisch hat das reflexivum, doch voc. theut. 1482 g 4 a enprechen deficere. auch mhd. kein enbrëchen, wol aber das nahverwandte enbrësten. mnl. nnl. aber kommt ontbreken oft vor. 1 1) intr. entbrechen, erumpere, 1@a a) hervorbrechen, ausbrechen: was auf keinen grund gericht und aus zufall nur entbricht, ist plump ding, man acht es nicht. Logau 1, 172, 27 ; ein jedes ding schreit ruh, und wo die ruh entbricht, ist alle seligkeit, ist gott, ist tag und licht. von Czepko inwendiges himmelreich n o 7 (…