Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einweben
einweben , intexere, nnl. inweven, schw. inväfva, dän. indväve: buchstaben, blumen, bilder einweben: nimm dieses tuch! ich habs mit eigner hand für dich gestickt in meines kummers stunden und meine heiszen thränen eingewoben. Schiller 442 a . oft bildlich: die fehler in dem grundrisz dieses gedichtes sind noch tiefer als des Johns fransen in das werk selber eingewoben. Haller 46 ; o du, in deren seele die meinige ganz eingewebet war. E. von Kleist 1, 166 ; so wie alle substanzen, feuer, wasser, erde, wovon kleine portionen unsrer körperlichen natur eingewebt sind, auszer derselben in ungeheure…