Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einöde f.
einöde , f. desertum, solitudo. da in öde selbst schon die vorstellung der verlassenheit liegt, scheint éin pleonastisch vorzutreten, auch gilt goth. nur auþida, kein ainauþida. ahd. begegnet neben dem weiblichen ôdî ( Graff 1, 150 ), einôdî auch ein neutrales einôti ( Graff 1, 334 ), wie mhd. neben einœde f. das neutrum einœte, einôte, den belegen des mhd. wb. 1, 424. 425 ist beizufügen Renn. 20964—69. myst. 112, 19. Eckhart 464, 39 , wo einôte und 549, 18, wo einœde. auch alts. schwankend an theru ênôdi Hel. 31, 2. ênôdies ard. 33, 22. ags. on þam ânâde. cod. exon. 122, 12. 123, 24. on ânæde…