lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Dusche

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
7 in 6 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
6
Verweise raus
7

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Dusche

Bd. 5, Sp. 311
Dusche (franz. douche), die Berieselung eines Körperteiles mit einer Flüssigkeit (oder einem Gas, s. Gasbäder). Am häufigsten wird die Regendusche angewendet (Brause-, Regen-, Staubbad), bei der das Wasser aus einem hoch liegenden Behälter oder aus einer Wasserleitung durch einen Brausenkopf ausströmt, der sich in einiger Höhe über dem Kopf des Badenden befindet. Bei der Strahldusche trifft das Wasser als geschlossener Strahl aus der konisch geformten Ausflußöffnung mit seinem ganzen Druck den Körper, bei der Fächerdusche wird der Strahl durch eine schräg gestellte Metallplatte fächerförmig zersplittert. Man unterscheidet absteigende, seitliche und aufsteigende (für Scheide, Mastdarm) Duschen, die bewegliche D. wird aus einem Schlauch gegeben, der in der Hand des Arztes oder Badedieners jede Richtung annehmen kann. Der Druck wird durch die Wasserleitung, durch ein hochstehendes Reservoir oder auch Maschinen erzeugt, durch deren Abstufung sowie durch Regulierung der Temperatur kann die bei jeder D. vorhandene starke Reizwirkung auf das Nervensystem und den Kreislauf in weiten Grenzen verändert werden. Verstärkt wird der Reiz durch abwechselnd kaltes und warmes Wasser (wechselwarme D.), schwächer bei der schottischen D. durch allmähliches Abkühlen des anfangs warmen Wassers. Die D. wird vorwiegend bei Nervenkrankheiten angewendet, unzweckmäßige Anwendung, namentlich starker kalter Duschen auf den Kopf, kann nachteilig werden. Bei der Heißluftdusche wird erwärmte Luft durch einen Motor oder durch ihren eignen Auftrieb aus einem knieförmig gebogenen Blechrohr, unter dessen senkrechtem Teil sich eine Flamme befindet, gegen den erkrankten Körperteil getrieben. Sie ist bei neuralgischen und rheumatischen Leiden zweckmäßig. Duschen (douchen, douchieren), eine D. nehmen; mit einer D. bespritzen.
1823 Zeichen · 19 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Duschef.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +2 Parallelbelege

    Dusche f. ‘Brause, Brausebad’ wird im 18. Jh. als medizinischer Terminus aus dem Frz. ins Dt. entlehnt und im 19. Jh. al…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dusche

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dusche (franz. douche ), die Berieselung eines Körperteiles mit einer Flüssigkeit (oder einem Gas, s. Gasbäder ). Am häu…

  3. modern
    Dialekt
    Duschef.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Dusche f. : 1. a. 'Brause der Gießkanne', Dusch (duš) [ RO-Lettw ZW-Battw PS-Geisbg LU-Böhl ]. Syn. s. PfWB Zotte . — b.…

  4. Spezial
    Dusche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Du|sche f. (-,-n) duscia (-sces) f. ▬ ein Zimmer mit Dusche und WC na ciamena cun duscia y WC.

Verweisungsnetz

18 Knoten, 13 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 2 Kompositum 11 Sackgasse 5

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dusche

9 Bildungen · 7 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

dusche‑ als Erstglied (7 von 7)

Duscheck

Herder

dusch·eck

Duscheck , Franz, Böhme, geb. 1797 zu Radoveßnicz, 1815 Vicepräses der ungar. Hofkammer, schloß sich 1848 der ungar. Revolution an. ward im …

duschen I

RhWB

duschen I -už- = dürfen s. durschen.

duschen II

RhWB

duschen II, RhWBN düschen, düsten -uš- Saarbr ; -u- u. -i- Birkf , Simm-Horn ; -ø- Merz-Nunk Weissk , Bernk-Winterich ; -y- Mettm-Cronenbg ;…

dusche als Zweitglied (2 von 2)