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Drüpp

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RhWBN
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Eintrag · Nachträge (Rheinisch)

Drüpp

Bd. 9, Sp. 1124
Drüpp m.: 2. Dachtraufe Dinsl-Aldenr, Emmerich (neben f.).
59 Zeichen · 4 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Drüpp

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Drüpp -ø- Aach , Selfk; -y-, Pl. -pə Aach-Merkst Würseln m.: Tropfen. RA.: Die send ens wie zwei Dr.ə Wasser sehen sich …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit druepp

53 Bildungen · 51 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

druepp‑ als Erstglied (30 von 51)

Drüppchen

RhWB

druepp·chen

Drüppchen drypkə Klev n.: kleines Kind, das eben läuft. S. Trüppchen.

¹Drüppefal

WWB

drueppe·fal

¹Drüppe-fal m. [nördl. OWestf Tek westl. Münsterl] 1.1. Dachtraufe, untere Kante der Dachfläche (ohne Regenrinne). Hei heff denn Tröpenfall …

Drüppehängel

WWB

drueppe·haengel

Drüppe-hängel über die Hauswand überstehender Sparrenansatz, der verhindert, daß das Wasser an die Wand fließt ( Lst Dr).

Drüppehängelse

WWB

Drüppe-hängelse n. wohl dass.: „Knick im Ziegeldach, der über den Stapel vorsteht“ ( Wbg Kü).

Drüppehänger

WWB

drueppe·haenger

Drüppe-hänger m. Drüphänger schräg abgesägter Balken, der aus dem Dach über die Mauer ragt (Münsterl KAUMM).

Drüppehängßel

WWB

drueppe·haengssel

Drüppe-hängßel m. [verstr. SWestf Pad] 1. über die Hauswand überstehende Sparrenansätze, Schiffling. — 2. Dachtraufe, untere Kante der Dachf…

drüppel

DWB

drup·pel

drüppel , m. scheltwort: warumb hast denn, du grober drüppel, mit rach angriffen das weib so gweltig, das du verdient hetst tausentfeltig? H…

Drüppelbēr

WWB

druepp·elber

Drüppel-bēr n. [bes. SWestf] Bier, das beim Zapfen übergelaufen ist oder nachtropft; schlechtes Bier. Dat Drüppelbǟier krigget de ārme Lǖ ( …

drüppelen

WWB

druepp·elen

drüppelen V. [verbr. SWestf, verstr. Münsterl] 1. in kleinen Tropfen schwach niederfallen oder an etwas herabrinnen. Dai Krānen (Wasserhahn)…

Drüppelfal

WWB

drueppel·fal

Drüppel-fal m. [westl. Münsterl Mark] Dachtraufe, untere Kante der Dachfläche (ohne Regenrinne). En Kinnerwicht (Kindermädchen), dat stellt …

Drüppelfall

MeckWB

drueppel·fall

Drüppelfall m. Traufstätte, Tropfenfall: ungetaufte Kinder wurden in früherer Zeit nicht auf dem geweihten Kirchhof, 'sonderen dar harde by …

Drüppelhoªnig

WWB

Drüppel-hoªnig m. aus Waben tropfender Honig ( Arn Hg).

drüppelig

WWB

drüppelig Adj. dröppelig triefend (vom Auge) ( Bor He).

drüppelknecht

DWB

drueppel·knecht

drüppelknecht , m. der sich zu allem hergibt, jeden verlangten dienst leistet. s. trüttelknecht : er war einfeltig, frumb und schlecht, alle…

Drüppellō²ge

WWB

drueppel·loge

Drüppel-lō²ge f. Lauge aus Buchenasche ( Lst Rü ); Lauge, die aus einem Kränchen an der → Asketunne heraustropft ( Wal Bh).

Drüppelmina

RhWB

drueppel·mina

Drüppel-mina -mīnā: Barm , Ess-Werden , Mörs-Xanten f.: zinnerne Kaffeekanne mit 2—3 Hähnen. S. Drubbel I.

Drüppelminna

WWB

drueppel·minna

Drüppel-minna f. [WMünsterl SWestf] Dröppelminna (WMWB) mit einem kleinen Hahn versehene Zinnkanne (für Kaffee, aber auch Schnaps).

drüppeln

MeckWB

druepp·eln

drüppeln träufeln, triefen Mi 17 b ; Bri. 2, 47; an die Geld- und Naturalabgaben, die an die Kirche geliefert werden mußten und an denen auc…

Drüppelnāse

WWB

drueppel·nase

Drüppel-nāse f. [verstr. SWestf] 1. (tropfende) Nase. — 2. betrübte, deprimierte Person.

Drüppelpisse

WWB

drueppel·pisse

Drüppel-pisse f. nur tropfenweise ausgeschiedener Urin (z.B. bei Blasenerkrankungen) ( Dor Wl).

Drüppelße

WWB

Drüppelße durch Tröpfeln zusammengekommene Flüssigkeit (Lippe OESTERH).

Ableitungen von druepp (2 von 2)

bedrüppen

MNWB

bedrüppen , swv. , betropfen; beträufeln, begießen, mit sînem êgen vette b. einen mit gleichen, mit seinen eigenen Waffen schlagen .

drüppe

MNWB

drüppe , f. , Tropfenfall, Traufe. Sprw. ût der d.-n in den slachrēgen kōmen. drüppe(n)val, ~rûm, ~stēde, ~wāter.