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drueppe

mnd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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5 in 4 Wb.
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Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.

drüppe f.

Bd. 1, Sp. 489

drüppe , f. , Tropfenfall, Traufe. Sprw. ût der d.-n in den slachrēgen kōmen. drüppe(n)val, ~rûm, ~stēde, ~wāter.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    drüppef.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    drüppe , f. , Tropfenfall, Traufe. Sprw. ût der d.-n in den slachrēgen kōmen. drüppe(n)val, ~rûm, ~stēde, ~wāter.

  2. modern
    Dialekt
    Drüppe

    Rheinisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Drüppe RhWBN drypə Sg. u. Pl. Gummb f.: Dachtraufe; gangk doch ut der Dr.; stell dech nich en (onger) de Dr.!

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit drueppe

52 Bildungen · 40 Erstglied · 12 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von drueppe 2 Komponenten

dru+eppe

drueppe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

drueppe‑ als Erstglied (30 von 40)

¹Drüppefal

WWB

drueppe·fal

¹Drüppe-fal m. [nördl. OWestf Kr. Tecklenburg Tek westl. Münsterl] 1.1. Dachtraufe, untere Kante der Dachfläche (ohne Regenrinne). Hei heff …

Drüppehängel

WWB

drueppe·haengel

Drüppe-hängel über die Hauswand überstehender Sparrenansatz, der verhindert, daß das Wasser an die Wand fließt ( Kr. Lippstadt Lst Dr).

Drüppehängelse

WWB

Drüppe-hängelse n. wohl dass.: „Knick im Ziegeldach, der über den Stapel vorsteht“ ( Kr. Warburg Wbg Kü).

Drüppehänger

WWB

drueppe·haenger

Drüppe-hänger m. Drüphänger schräg abgesägter Balken, der aus dem Dach über die Mauer ragt (Münsterl KAUMM).

Drüppehängßel

WWB

drueppe·haengssel

Drüppe-hängßel m. [verstr. SWestf Pad] 1. über die Hauswand überstehende Sparrenansätze, Schiffling. — 2. Dachtraufe, untere Kante der Dachf…

Drüppelbēr

WWB

druepp·elber

Drüppel-bēr n. [bes. SWestf] Bier, das beim Zapfen übergelaufen ist oder nachtropft; schlechtes Bier. Dat Drüppelbǟier krigget de ārme Lǖ ( …

Drüppeldak

WWB

drueppel·dak

Drüppel-dak n. undichtes Dach ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor SCHLEEF).

drüppelen

WWB

druepp·elen

drüppelen V. [verbr. SWestf, verstr. Münsterl] 1. in kleinen Tropfen schwach niederfallen oder an etwas herabrinnen. Dai Krānen (Wasserhahn)…

Drüppelfal

WWB

drueppel·fal

Drüppel-fal m. [westl. Münsterl Mark] Dachtraufe, untere Kante der Dachfläche (ohne Regenrinne). En Kinnerwicht (Kindermädchen), dat stellt …

Drüppelfall

MeckWB

drueppel·fall

Wossidia Drüppelfall m. Traufstätte, Tropfenfall: ungetaufte Kinder wurden in früherer Zeit nicht auf dem geweihten Kirchhof, 'sonderen dar …

Drüppelhoªnig

WWB

Drüppel-hoªnig m. aus Waben tropfender Honig ( Kr. Arnsberg Arn Hg).

drüppelig

WWB

drüppelig Adj. dröppelig triefend (vom Auge) ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor He).

drüppelknecht

DWB

drueppel·knecht

drüppelknecht , m. der sich zu allem hergibt, jeden verlangten dienst leistet. s. DWB trüttelknecht : er war einfeltig, frumb und schlecht, …

Drüppellō²ge

WWB

drueppel·loge

Drüppel-lō²ge f. Lauge aus Buchenasche ( Kr. Lippstadt Lst Kr. Lippstadt@Rüthen Rü ); Lauge, die aus einem Kränchen an der → WWB Asketunne h…

Drüppelmina

RhWB

drueppel·mina

Drüppel-mina RhWBN -mīnā: Barm , Ess-Werden , Mörs-Xanten f.: zinnerne Kaffeekanne mit 2—3 Hähnen. S. Drubbel I.

Drüppelminna

WWB

drueppel·minna

Drüppel-minna f. [WMünsterl SWestf] Dröppelminna (WMWB) mit einem kleinen Hahn versehene Zinnkanne (für Kaffee, aber auch Schnaps).

drüppeln

MeckWB

druepp·eln

Wossidia drüppeln träufeln, triefen Mi 17 b ; Bri. 2, 47; an die Geld- und Naturalabgaben, die an die Kirche geliefert werden mußten und an …

Drüppelnāse

WWB

drueppel·nase

Drüppel-nāse f. [verstr. SWestf] 1. (tropfende) Nase. — 2. betrübte, deprimierte Person.

Drüppelpisse

WWB

drueppel·pisse

Drüppel-pisse f. nur tropfenweise ausgeschiedener Urin (z.B. bei Blasenerkrankungen) ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Do…

Drüppelße

WWB

Drüppelße durch Tröpfeln zusammengekommene Flüssigkeit (Lippe OESTERH).

drueppe als Zweitglied (12 von 12)

afdrüppe

MNWB

afdrüppe , f. , der unterste Teil des Daches.

Dakdrüppe

WWB

dak·drueppe

Dak-drüppe m.f. [allg.] Dachtraufe, unterer Teil des Daches, wo das Wasser hinuntertropft, traufenseitiges Dachende. — Ra.: Hei het under de…

Dāledrüppe

WWB

dale·drueppe

Dāle-drüppe Dahldrüppe a) Dachtraufe. — b) Durchgang zwischen zwei Häusern ( Kr. Lippstadt Lst Ge).

²Daudrüppe

WWB

dau·drueppe

²Dau-drüppe m. [verstr. bes. nördl.] Daudrüppen ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Hahlen Ha ) dass.

Etterdrüppe

WWB

etter·drueppe

Etter-drüppe Etterdrüppen leicht erregbare, unzufriedene Person ( Kr. Lemgo Lem Wh).

Nāsendrüppe

WWB

nasen·drueppe

Nāsen-drüppe m. [ Kr. Steinfurt Stf Kr. Tecklenburg Tek Lem] aus der Nase fließender Tropfen.

Öªkstendrüppe

WWB

Öªksten-drüppe Kante des traufenseitigen Dachüberstandes ( Kr. Herford Hfd Oh).

Reªgendrüppe

WWB

Reªgen-drüppe m. Regentropfen. — Ra.: Sauviel Riangendrübben, sauviel Trainen sagt man, wenn es der Braut in den Brautkranz regnet; gilt als…

Üsendrüppe

RhWB

use·n·drueppe

Üsen-drüppe zəndrøp Mörs-Neuk ; zəldryp Geld-Nieukerk ; nȳəzən- Twisteden f.: Dachtraufe.