Eintrag · Nachträge (Lexer)
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- 7 in 5 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschdrîeswf.
Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege
drîe ( ahd. drîa Graff 5,240. Gr. 1,675 ) swf. dreizahl. der (trinitâte) jehen wir, mit drîunge diu drîe ist ein einunge…
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1200–1600
Mittelniederdeutschdrîenum.
Mittelniederdeutsches Wb.
drîe , drîge , drîes , drîen(s) , num. , adv. , dreimal.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit drie
107 Bildungen · 100 Erstglied · 7 Zweitglied · 0 Ableitungen
drie‑ als Erstglied (30 von 100)
Drieberg
Herder
Drieberg , Friedrich von, geb. 1785 zu Charlottenburg, widmete sich von frühe der Musik und schrieb noch jung einige mit vielem Beifall aufg…
Driebord
PfWB
Drie-bord s. Dreibord .
driebrachen
DWB
driebrachen , ein brachfeld zum drittenmal pflügen Schmeller 1, 412 . vergl. dreiarten. drittarten. drittelärnen. nach Adelung wird auch auf…
drîecheit
Lexer
drîec-heit stf. dreiheit Myst. 2. 644,32. 653,1.
Driecher
BWB
Driecher Band 1, Spalte 1,239
driechket
AWB
driechket Gl 3,539,44 s. drîeckeht mhd.
drîecke
Lexer
drî-ecke adj. dreieckig Hpt. h. lied 60,7. Germ. Hag. 8,249. spieʒ drîecke Karl 56 b . ebenso
drîeckeht
Lexer
drî-eckeht adj. Pass. K. 251,52. Germ. 3,57. drîeckot Renn. 1098. Mgb. 283,3. 307,5. 468,26. triangulus Dfg. 595 a .
drie, drige
LW
drie, drige, dreimal.
driefel
DWB
driefel , n. ein stück aufgedrehtes seil Frommann Mundarten 3, 343 .
driefeler
DWB
driefeler , m. der vergessene, widerwärtige dinge aufspürt und wieder vorbringt. er triefelt immer wieder dinge auf, die schon längst und be…
driefeln
DWB
driefeln trifeln, ags. trifelan brechen, zerreiben; vergl. das latein. tribulare. 1 1. drehen, wie drieseln, dröseln, fäden drehen, zusammen…
drîegget
MNWB
drîegger , drîegget s. drê-.
drîeggi
EWA
drîaAWB f. n-St., nur in Gl.: ‚Drei im Würfel- spiel, Dreizahl, trio‘ (mhd. drîe, nhd. Drei). S. drî. – drîbildîgAWB adj., nur Notker, M. Ca…
drieide
Lexer
drieide BMZ cidus, succus Sum. s. Schm. Fr. 1,680.
drieide (?)
MWB
drieide (?) Subst. Bed. unklar (verderbt?, vgl. App.z.St. und DWB 11,1,2,489 s.v. Triet): cidus, sucus: drieide VocBV887 3:487,17 MWB 1 1368…
drîeinecheit
Lexer
drî-einec-heit stf. dreinigkeit Myst. 2. 157, 19. 520,38.
drielen
DWB
drielen , beim essen über die unterlippe etwas herabflieszen, herabträufeln lassen, schlabbern; vergl. Schmeller 1, 488 . Schmid 140 . schwe…
drielisch
DWB
drielisch , adj. der Wolkensteiner nennt einen schönen frauenmund trielisch 44. 2, 14. der frische volle lippen hat.
Driᵉmelte
WWB
Driᵉmelte f. Driemelte Zitterpappel (Populus tremula) ( Alt Wd ). ¶ Aus lat. tremula ?
Driᵉnekop
WWB
Driᵉne-kop m. [Lippe] Drienekopp ( Det Au ) 1. starrköpfiger, trotziger, eigensinniger Mensch; jmd., der seine Irrtümer nicht zugibt. — 2. P…
driᵉnen
WWB
driᵉnen V. drihnen dröhnen ( Det Is = PLATE-NAUWB).
driᵉnerig
WWB
driᵉnerig Adj. drienerig in dicken Schollen fest zusammenklebend (von schwerem Ackerboden, der nicht sachgemäß bearbeitet oder im Winter nic…
Driᵉnert
WWB
Driᵉnert m. Drinat ständig mürrische Person ( Lem Ör).
driepan
KöblerAnfrk
driepan , st. V. (2) nhd. triefen, tröpfeln ne. drop (V.) ÜG.: lat. destillare MNPs, distillare LW, fluere LW, stillare MNPs Hw.: vgl. as. d…
drieren
RhWBN
drieren vereinz. Prüm-Balesf schw.: langsam arbeiten, trödeln.
drîerhande
MNWB
drîerhande dreierlei, ê(i)nerhande von einer gewissen Art;
Drierland
MeckWB
Drierland n. volkstümliche Benennung von Sta wegen der dort üblichen Wortform Wa.
drîerlei
Lexer
drîer-lei s. leige.
drîerleie
FindeB
drîerleie adj. DvAPat. Brun Apk. s.u. leie stf. Parad. BDan. Tauler
‑drie als Zweitglied (7 von 7)
fādrie
MNWB
+° fādrie , fēdrie , fedder(e) , vāder , sw. m. , Vatersbruder (Eiderstedt), aus afries. fed(e)ria.
fēdrie
MNWB
+° fēdrie (fries.) = fādrie, s. d.
fādrie
KöblerMnd
fādrie , M. nhd. Vatersbruder E.: s. afries. federia, M., Vatersbruder L.: MndHwb 1, 632 (fādrie), Lü 466b (fadrie) Son.: örtlich beschränkt…
fēdrie
KöblerMnd
fēdrie , M. Vw.: s. fādrie L.: Lü 472a (fedrie) Son.: örtlich beschränkt (friesisch), Fremdwort in mnd. Form
hypochondrie
DWB
hypochondrie , f. milzsucht, grämelei: da stinkt die hypochondrie heraus. Fr. Müller 3, 55 .
klandrîe
MNWB
+° klandrîe (-ige) Einspruch, Anfechtung (Finn. Ub. 4, 444; anord. klandra „tadeln”). S. noch +° cladinge.
mōdrie
KöblerAe
mōdrie , sw. F. (n) nhd. Muhme, Base ÜG.: lat. consobrinus Gl, matertera Hw.: vgl. afries. mōdrie, ahd. muotera* Q.: Gl E.: s. germ. *mōdrja…