Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Diadem n.
Diadem n.
Diadem n. ‘auf der Stirn oder im Haar getragener kostbarer Reif’. Ahd. dīadēma (8./9. Jh.), mhd. dīadēm wird über lat. diadēma aus griech. diádēma (διάδημα) ‘Stirnbinde’ (als Zeichen orientalischer oder hellenistischer Herrscherwürde), insbesondere ‘das um den Turban des Perserkönigs geschlungene blauweiße Band’, entlehnt. Von griech. diadé͞in (διαδεῖν) ‘an-, umbinden’ abgeleitet, aus dia- (s. d.) und griech. dé͞in (δεῖν) ‘binden’, bedeutet Diadem eigentlich ‘das Umgebundene’.