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Campi

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Campi

Bd. 3, Sp. 729
Campi, ital. Künstlerfamilie, die in der Mitte und gegen das Ende des 16. Jahrh. zu Cremona lebte und daselbst zahlreiche Werke hinterließ. Galeazzo, geb. 1475 in Cremona, gest. 1536, stand unter dem Einfluß Boccaccinos. Bedeutender sind seine drei Söhne: Giulio, Antonio und Vincenzo. Giulio, der älteste, um 1500 geboren, gest. 1572, war schon 1522 Schüler Giulio Romanos, damals in Mantua, erlernte von diesem außer der Malerei auch Plastik und Baukunst. Hervorragend ist ein Hochaltar von 1527in Sant'Abondio zu Cremona, Maria mit den heiligen Rittern Celso und Nazaro, voll venezianischer Farbenschönheit. Sein Bruder Antonio, Maler und Architekt, daneben auch Bildhauer und Kupferstecher, Cremonese genannt, gest. nach 1591, war ein gewandter Nachahmer Correggios. Er gab eine (öfter ausgelegte) Chronik seiner Vaterstadt: »Cremona fidelissima città illustrata etc.«, heraus. Der dritte Bruder, Vincenzo, gest. 1591, war ein beständiger Gefährte seiner Brüder, denen er im Kolorit fast gleichkommt, jedoch in der Zeichnung nachsteht. Zu Cremona sieht man von seiner Hand vier Darstellungen der Abnahme vom Kreuz. Viele seiner Kabinettstücke waren auf Schiefer gemalt. – Bernardino, Maler zu Cremona, vielleicht ein Verwandter der vorigen, Sohn eines Goldschmiedes, Pietro C., geb. 1522, gest. um 1590, legte sich anfangs auf die Goldschmiedekunst, widmete sich nachher der Malerei unter Giulio C. und studierte später in Mantua bei Ippolito Costa. Er wußte sich Tizians Manier so zu eigen zu machen, daß man selten die Kopien von den Originalen unterscheiden konnte. Die meisten seiner Werke befinden sich in Cremona. Sofonisba Anguisciola war seine Schülerin. Als Schriftsteller trat C. auf mit einem Werk: »Parer sulla pittura« (1584).
1753 Zeichen · 29 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Campi

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Campi , Malerfamilie aus Cremona. Galeazzo C., geb. 1475, gest. 1536. Dessen Söhne Giulio C., 1502—72, Schüler Giulio Ro…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit campi

36 Bildungen · 35 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

campi‑ als Erstglied (30 von 35)

campian

KöblerAe

campian , sw. V. (2) nhd. kämpfen, streiten ÜG.: lat. militare, pugnare Vw.: s. ge- Hw.: vgl. afries. kampia E.: s. camp (1) L.: Hall/Meritt…

Campian, Edm

DWBQVZ

Campian, Edm. s. Vetter, Konr. schräckengast.

campiductor

MLW

campiductor , -oris m. 1 dux — Anführer : Chron. Reinh. a. 1204 p. 567,40 Fridericus , comes de Bichelingen, falco vehemens, -ductor campidu…

campieren

DWB

campi·eren

campieren , in castris esse, sub dio pernoctare, im felde, unter freiem himmel, dann überhaupt schlecht, unbequem lagern: campieren und haus…

campigeno

MLW

* campigeno , -avi , -are campigenare . in lusu verborum i. q. (campum) colere — (ein Feld) pflegen : Hugo Farf. opusc. hist. p. 37,17 sq. -…

campigenus

MLW

campi·genus

campigenus , -a, -um . in campo crescens — auf der Flur wachsend : Cand. Fuld. Eigil. II 2,22 -os campigenos ... flores. Dauser

Campiglia Marittima

Meyers

Campiglia Marittima (spr. -pilja), Flecken in der ital. Provinz Pisa, Kreis Volterra, an der Eisenbahn Pisa-Rom (Abzweigung nach Piombino), …

Campiglio

Meyers

Campiglio (spr. -piljo, Santa Maria di C.), klimatischer Kurort in Südtirol, s. Madonna di C.

Campill

LDWB2

camp·ill

Cam|pill nom. propr. n. ‹topon› Lungiarü.

Campīnas

Meyers

campi·nas

Campīnas ( São Carlos de C.), Stadt im brasil. Staat São Paulo, durch Eisenbahn mit São Paulo verbunden. Schöne öffentliche Bauten, Privathä…

Campine

Meyers

camp·ine

Campine (fläm. Kempen oder Kempenland ), Landrücken im N. und NO. der belg. Provinzen Antwerpen und Limburg und im S. der niederländ. Provin…

Camping

Pfeifer_etym

camp·ing

Camping n. ‘das Zelten, Leben auf Zeltplätzen’; im 19. Jh. dringt engl. camping, Verbalsubstantiv zu to camp ‘(im Freien) kampieren, lagern’…

campingliege

DWB2

camping·liege

campingliege f . : 1965 wochenpost 38,29 b . 2000 nürnb. nachrichten (24.6.), IdS-arch.

campingplatz

DWB2

camping·platz

campingplatz m . : 1966 sportecho (11.8.)4 e . 2005 zeit (29.12.), DWDS-arch. Particke

Campion

Meyers

camp·ion

Campion (spr. kämpjön), Thomas , engl. Arzt, Dichter und Musiker, geb. in Witham (Grafschaft Essex) zwischen 1570 und 1580, gest. 1. März 16…

campionat

LDWB1

campio·nat

campionat [cam·pio·nạt] I m. (-ac) ‹sport› Meisterschaft f. II m.pl. Meisterschaftskämpfe pl. ◆ campionat dles rodes ‹sport› Radmeisterschaf…

campionëssa

LDWB1

campio·nessa

campionëssa [cam·pio·nës·sa] f. (-sses) ‹sport› Spitzensportlerin f . → campiun.

Campiren

Adelung

camp·iren

Campiren , verb. reg. neutr. mit haben, im Lager oder im Felde stehen, von Truppen. Aus dem Franz. camper.

campi als Zweitglied (1 von 1)

ELYSII CAMPI

Hederich

ELYSII CAMPI , elysäische Felder , sieh folgendes Elysium .