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Brunn

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
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3

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Brunn

Bd. 3, Sp. 499
Brunn, Heinrich von, Archäolog, geb. 23. Jan. 1822 in Wörlitz bei Dessau, gest. 23. Juli 1894 in Schliersee, besuchte seit 1839 die Universität Bonn, wo besonders Welcker und Ritschl anregend auf ihn wirkten, und begab sich 1843 nach Rom, wo er sich an den Arbeiten des Archäologischen Instituts beteiligte. 1853 nach Deutschland zurückgekehrt, habilitierte er sich 1854 an der Universität Bonn für Archäologie. Ende 1856 wurde er als Sekretär des Archäologischen Instituts nach Rom berufen, wo er höchst fördernd wirkte, bis er Ostern 1865 einem Ruf als Professor der Archäologie nach München folgte, wo er zugleich Konservator des Münzkabinetts, 1867 auch Konservator der Vasensammlung und 1888 Direktor der Glyptothek wurde. Unter seinen Schriften sind besonders hervorzuheben: »Geschichte der griechischen Künstler« (Stuttg. 1853–59, 2 Bde.; 2. Aufl. 1889); »Beschreibung der Glyptothek zu München« (5. Aufl., Münch. 1887); »I rilievi delle urne etrusche; I. Ciclo troico« (Rom 1870); »Probleme in der Geschichte der Vasenmalerei« (Münch. 1871 u. 1887); »Über die kunstgeschichtliche Stellung der pergamenischen Gigantomachie« (Berl. 1884); »Griechische Götterideale in ihren Formen erläutert« (Münch. 1893); »Griechische Kunstgeschichte« (nur 2 Bde. erschienen, das. 1893 bis 1897); außerdem zahlreiche Aufsätze und Rezensionen in den Schriften des Archäologischen Instituts zu Rom, in Paulys »Realenzyklopädie«, in philologischen Zeitschriften und in den Schriften der Münchener Akademie. Nach seinem Tod erschienen: »Kleine Schriften«, herausgegeben von H. Brunn und Bulle (Bd. 1, Leipz. 1898). Auch gab er die »Denkmäler griechischer und römischer Skulptur« (Münch. 1886ff.) heraus. B. ist als der Begründer der Richtung in der modernen Archäologie zu bezeichnen, die, von der Deutung der künstlerischen Motive und genauer stilistischer Analyse ausgehend, den geistigen Gehalt und die historische Stellung der Kunstdenkmäler festzustellen sucht. Seine Arbeiten zeichnen sich durch seinen künstlerischen Sinn, Schärfe der Methode und Klarheit der Darstellung aus.
2074 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    brunn

    Mittelniederdeutsches Wb.

    bornkerse , borne- , brunn- , Brunnenkresse, Nasturtium.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    brunn

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    brunn , m. fons, puteus, diese tadelhafte starke form, statt der organischen schwachen, ist im 16 jh. fast allgemein ein…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Brunn

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Brunn , Heinrich von , Archäolog, geb. 23. Jan. 1822 in Wörlitz bei Dessau, gest. 23. Juli 1894 in Schliersee, besuchte …

  4. modern
    Dialekt
    Brunn

    Bayerisches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Brunn Band 3, Spalte 3,586

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit brunn

440 Bildungen · 430 Erstglied · 7 Zweitglied · 3 Ableitungen

brunn‑ als Erstglied (30 von 430)

Brunnacker

SHW

Brunn-acker Band 1, Spalte 1175-1176

brunnader

DWB

brunn·ader

brunnader , f. vena fontis, ein wollautiges wort, ahd. brunâdara manationes aquarum. N. ps. 77, 44 ; mhd. lebendigiu brunnâder. Hoffm. fundg…

brunnâdra

AWB

brunn·adra

brunnâdra st. f. , mhd. brunn-, burnâder, nhd. brunn-, brunnenader. — Graff I, 157. brun-âdara: acc. pl. Np 77,44. aus der Tiefe hervorsprud…

brunnäscher

DWB

brunna·escher

brunnäscher , m. ein gefäsz mit kalkwasser zum erweichen der abgehärten kalbfelle. s. äscher 1, 584 und brunnen 2.

Brunnagelpflaster

Idiotikon

Brunnagelpflaster Band 5, Spalte 1262 Brunnagelpflaster 5,1262

brunnambahte

KöblerMhd

brunn·ambahte

brunnambahte , st. N. nhd. Brunnenamt Q.: DRW (1425) E.: s. brunne, ambahte W.: nhd. DW- L.: MWB (brunnamt), DRW

Brunn am Gebirge

Meyers

Brunn am Gebirge , Marktflecken in Niederösterreich, Bezirksh. Mödling, an der Südbahnlinie Wien-Triest und der Dampfstraßenbahn Wien-Mödlin…

Brunnchessi

Idiotikon

Brunnchessi Band 3, Spalte 520 Brunnchessi 3,520

Brunndöbra

Meyers

Brunndöbra , Dorf in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Auerbach, hat eine Oberförsterei, Fabrikation von Mundharmonikas, Akkordions etc. un…

Brunne(n)angel

Idiotikon

Brunne(n)angel Band 1, Spalte 329 Brunne(n)angel 1,329

Brunne(n)bett

Idiotikon

Brunne(n)bett Band 4, Spalte 1814 Brunne(n)bett 4,1814

Brunne(n)bir(eⁿ)

Idiotikon

Brunne(n)bir(eⁿ) Band 4, Spalte 1493 Brunne(n)bir(eⁿ) 4,1493

Brunne(n)birer

Idiotikon

Brunne(n)birer Band 4, Spalte 1493 Brunne(n)birer 4,1493

Brunne(n)brief

Idiotikon

Brunne(n)brief Band 5, Spalte 475 Brunne(n)brief 5,475

Brunne(n)bënneⁿ

Idiotikon

Brunne(n)bënneⁿ Band 4, Spalte 1291 Brunne(n)bënneⁿ 4,1291

Brunne(n)chalb

Idiotikon

Brunne(n)chalb Band 3, Spalte 220 Brunne(n)chalb 3,220

brunn als Zweitglied (7 von 7)

Amtsbrunn

DRW

amts·brunn

Amtsbrunn zur Saline gehörige Quelle 1595 Unger,SteirWsch. 17 Faksimile

Hērons-Brunn

Adelung

heron·s·brunn

Der Hērons-Brunn , des -en, plur. die -en, eben daselbst, eine Art eines Springbrunnen, in welcher das heraus gesprungene und wieder gesamme…

maulbrunn

DWB

maul·brunn

maulbrunn , m. der name des klosters in Schwaben in witziger beziehung auf den mund: der got Venter und das closter Maulbrunn (ich mein das …

Sitzbrunn

DRW

sitz·brunn

Sitzbrunn, m. Abort, Abtritt vgl. 1Seß (II) welche sitzbrün haben, die in den pach gehn, solten ... dieselben bei der nacht ablassen ... bei…

Ziehbrunn

Adelung

zieh·brunn

Der Ziehbrunn , des -en, plur. die -en, oder Ziehbrunnen, des -s, plur. ut nom. sing. ein Brunnen, aus welchem das Wasser vermittelst eines …

Ableitungen von brunn (3 von 3)

brunne

DWB

brunne , m. fons, goth. brunna, ahd. prunno ( Graff 3 , 310), mhd. brunne ( Ben. 1, 268 b ), alts. brunno, ags. fries. burna, stark aber alt…

urbrunnen

DWB

urbrunnen , -brunn, -bronn, m., dasselbe wie urborn . nl. oorbron: bisz an den u. des Timavi Valvassor ehre des h. Crain (1689) 2, 114 ; und…

verbrunnen

Lexer

ver-brunnen part. adj. s. verbrinnen.