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bone

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Eintrag · Westfälisches Wb.

Bō²ne Pl. Pl.

Bd. 1, Sp. 1045
Bō²ne ⟨meist ›bō²ne‹, Pl. ›bō²nen‹; „Bonnen“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@HarbshausenHa); Dimin. meist bo²n(e)ken, Pl. bo²n(e)kes; Ndgr. Benth. -tīⁿ Pl. tīs⟩ 1. Gartenbohne, Vicia faba (Saubohne) und Phaseologus vulgaris (Gemüsebohne), in der Regel belegt ohne nähere Spezifizierung; einzelne Arten vgl. unter den Zuss. und Synonymen. Fan Dāe (heute) wiwwe Baunen planten (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@BelleBy) ähnl. häufig belegt. De Bōn hebt dat brūne Ml das braune Zeichen; der Fruchtansatz muß noch grünlich sein, sonst sind die Bohnen schon zu hart zum Kochen (→ grō²te B.) Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. „Dä Bouhnen hät all schwatte Köppe“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@SiddinghausenSi) || sie sind erfroren (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). De Baunen sind befallen haben Mehltau Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl. „Heªste de Bäųnn all höupet?“ schon angehäufelt Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. „(Das sind) kawerige Baunen“ holzige Bohnen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LehmuferLu). „De Bnen sind schiärstig die Schoten sind zu reif und bergen schon harte Haut“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd). De Bäųnn affteohen die Faser der Bohnen abziehen (Kr. Grafschaft SchaumburgSch Kr. Grafschaft Schaumburg@FuhlenFu), Bōnn döppen Bohnen ausschoten (Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@LoheLo), ... iūtmaken dass. (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@OeventropÖv). — In Sprww. und Raa.: „Häi hät Bauhn’ giätten“ er will nicht hören, stellt sich dumm (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@DolbergDb || Kr. MindenMin Kr. Minden@EisbergenEi Kr. Minden@HausbergeHb, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RhedebrüggeRb Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@LüdinghausenLh, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@BatenhorstBa, Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@BorchenBo Kr. Paderborn@NeuenbekenNe Kr. Paderborn@OstenlandOl Tü, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@LageLa Kr. Detmold@SabbenhausenSh, Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@BrakelBr, Kr. SoestSos Kr. Soest@EickelbornEo Kr. Soest@NordwaldNw Kr. Soest@SchonebergSb Kr. Soest@SchlückingenSl Kr. Soest@WestönnenWö, Kr. BürenBür Kr. Büren@MeerhofMh, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@EngarEn Kr. Warburg@NördeNö Kr. Warburg@PeckelsheimPe Kr. Warburg@RösebeckRö, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@AltenhellefeldAh Kr. Arnsberg@MüschedeMü, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BontkirchenBo Kr. Brilon@BrilonBr Kr. Brilon@ObermarsbergOm), ist schwer von Begriff (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@NeuhausNs), unaufmerksam, paßt schlecht auf (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DörentheDö), ist zu faul, um zu denken (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@MelbergenMb); im gleichen Verbreitungsgebiet, jedoch bes. im Münsterl. (→ dikke → grō²te Bō²nen) ebenfalls in der Frage: „Diu häst wuohl Bäounen giäten?“ du kannst wohl nicht hören, stellst dich wohl dumm (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@FinnentropFi || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@ReckeRe, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh, Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@RulleRu, Kr. MünsterMün Kr. Münster@WestbevernWb, Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@AsendorfAd, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@WaderslohWl, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@WiedenbrückWb Kr. Wiedenbrück@WesterwieheWw, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HornHo, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DattelnDa Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HorneburgHb, Kr. SoestSos Kr. Soest@NeuengesekeNg, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@ErwitteEr Kr. Lippstadt@GesekeGe, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorgentreichBo Kr. Warburg@IkenhausenIk Kr. Warburg@MuddenhagenMu Kr. Warburg@WormelnWo, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AltastenbergAa Kr. Brilon@BeringhausenBe Kr. Brilon@NiedersfeldNf Kr. Brilon@RixenRi Kr. Brilon@WiemeringhausenWh), wirst unerträglich (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo), bist durch Schaden klug geworden[] (Kr. LingenLin Kr. Lingen@EmsbürenEm); „... hatt?“ (gehabt) (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@StockumSt || Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BrunskappelBk, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@RemblinghausenRb); „... friäten?“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@BorgelnBo). „He hört, als wenn he Beonen giäten härr“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm). „Ick kann nich hauern, ick häwwe Bäon’n chiëdn“ ich kann nicht verstehen (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@BesenkampBk). „He iss so doof as wenn he Boonen egäten heff“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HemdenHe). „He häwt Baunen giëten un de Bulstern [Schoten] sind em vor de Aren schuaten“ er will nicht hören (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön WWB-Source:282:StrodtmStrodtm) || „..., de Bulstern sitt’t em nao ächter de Aohren“ (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 93). „Se häppt häm Bnen för de Ǭrn schotten“ wenn jemand nicht hört, was man sagt (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). Wenn jemand nicht hören will, nicht gehorchen will oder sich taubstellt, heißt es: „Hoi hett Baunen innen Äuwern“ (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@WahmbeckWa) || verbr. „Hiäste Baunen inne Aohren?“ hörst du schlecht (Kr. SoestSos Bu). „He heff sick Bonnen in dei Oren plantet“ will nicht hören (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@LohneLo). — Jemand hat sehr schmutzige Ohren: „In sine Ohren kann’m Bōnen potten“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RhedebrüggeRb || Bi, Kr. MeppenMep Kr. Meppen@MeppenMp, Kr. SoestSos Kr. Soest@HoltumHt, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@GeiseckeGs), ... planten Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu, (Kr. MindenMin Kr. Minden@SchlüsselburgSb), s. auch → grō²te Bō²nen. — „Git sit in’e Bōnen“ wörtl.: ihr seid in den Bohnen, d. h. ihr seid zerstreut, nicht bei der Sache, auch: irrt euch in eurer Ansicht (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „In den Bohnen seyn“ im Irrtum (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus) „De is auk in’n Bauhnen (odder: in’n Strünken)“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@HörsteHö) o. Bed.-Ang. „Hei es innen Bonen er ist mit den Gedanken im Gerstenfelde“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa, WWB-Source:325:WoeNWoeN). In de Bnen wēsen (wEn, wEsen) verwirrt sein Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi (vgl. nl. in de bonen zijn). „De is ratz in de Baunen“ ganz mit sich beschäftigt (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 93). „Man woet nich, of’m met en innen Strünken odder innen Baunen es“ man weiß nicht, wie man mit ihm „dran“ ist; er ist nicht offenen Sinnes, ist von versteckter Art (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Dat sint dīne Baunen nit das geht dich nichts an (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, RaubSp 4012, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe WWB-Source:129:HoncHonc), Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@KalthofKh, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh; das ist nicht deine Sache (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh), kümmere dich nicht um Sachen, die dich nichts angehen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb). „Lieve Lö, wänn i mi so kommt, dann mut ik u seggen: dat bünt ue Bohnen net“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh = WWB-Source:220:OstendOstend 44). „Dat bünt diene Bohnen nich, de brukst du ok nich te döppen“ neugierige Leute kümmern sich gern um Sachen, die sie nichts angehen und die auch nicht an die große Glocke gehängt werden sollen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Sind dat dine Baunen?“ fragt man den, der sich um etwas kümmert, was ihn nichts angeht (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 93). „Dat sind mine Baun’n!“ laß das meine Sorge sein (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — „Hai küemet van de Wicken in de Bäonen“ er schwätzt alles durcheinander (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB || Am, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OndrupOn), seine Berichterstattung ist reichlich ungeordnet, auch ermüdend (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr), „... von de Reiben (Rüben) in de Bäohnen“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HalingenHa). — He is in de Bōn ant Āft döpp er ist mit seinen Gedanken ganz woanders Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh || ... plücken (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@SüdlohnSl), ... wēn (jäten) er träumt (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WilsumWm), „... an’t Arftendößchen“ (Erbsendreschen) (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@GölenkampGk = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1618). „Hei sittet in diän Bouhnen un döppet Iärften“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü) || (Mark = Brock 308 mit der Erläuterung: „Dat betüht [] siäk tenächst op alle, dei im deipen Nohdenken üöwer ’ne wichtige Sake begriäppen sit, un an iähr eegenes un ümme sei hiär vöärgohendes Dauen nit achtet, un doduörch ’ne ganz verkeehrde Antwoard giät, wamme sei ümme Etwas anspriäcket. — Dann owwer ok betüht et siäk op alle Drömers, dei immer iähre Gedanken fuortgeschickt hewt, un de meeste Tiet selwer nit recht wiättet, wat sei daut, un wo sei sit“). — Bęǫn’n un Iaftə Bohnen und Erbsen, ein Leinendruckmuster mit länglichen und runden Tupfern untermischt Ravensbg WWB-Source:264:SchonLSchonL 207 — „He küört düör de Bauhnen“ er redet dummes Zeug (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@LiesbornLb). — „Dat es keine Bouhne wärt“ hat nicht den geringsten Wert (RaubSp 3159 || Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 93, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd, die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg, WWB-Source:325:WoeNWoeN), auch in bezug auf Personen: „He is kiine Baone wäärt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 347 || Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@SundernSu). D gäff’k kēne Bōne drüm die Sache ist für mich wertlos, aussichtslos, der Mühe nicht wert (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), auch: „Dat dogt kene Bohne (nich)“. „Dofan hes diu nich ’n Bäon’n Ahnunge“ davon verstehst du gar nichts (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Verstärktes „Nein!“: „Nit aine Bauhne!“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe) — Im Vergleich: „De is so bange, äs ne Bauhne in ’nen Pott“ er hat große Angst (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr || Kr. Grafschaft BentheimBen verbr. = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1526, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 316, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc), mit der Erklärung: wie eine Bohne, die sich beim Kochen hüpfend bewegt (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi); „Hee is soa benaut ...“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WilsumWm). — „Drei Bohnen sind so gaut ause’n Mund vull Brot“ Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh = WWB-Source:185:MeyerMeyer 62. — Bohnen mit Speck, gemeint sind hier große Bohnen, werden als schmackhaftes Gericht betrachtet: „Bäun’ sind muine Kräun“ Krone, d. h.: das Beste (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). „Twe Bauhnen un eenen Speck, de datt nich ett, datt is en Gäck“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@VarenrodeVa), „... magg ...“ (Kr. LingenLin WWB-Source:170:LingenLingen 190, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@Kirchspiel BadbergenBh) || „Väier Bohnen ...“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr = EmsJb X 170); „Säben Bohnen ...“ (Kr. VechtaVch Lt, Kr. BersenbrückBbr Artland Aw Su, Kr. OsnabrückOsn Seling); „Twe Baunen un en Speck, dat schmeck nett, de ...“ (Kr. MelleMel = Schulhof: Kr. Melle S. 146). Man wünscht sich reichlich Bohnen mit Speck: „Ene Baune, twee Speck“ (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 93), „twäi Späck un aine Baune“ Kr. WiedenbrückWie Ro || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@NordwaldeNw; auch (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh) mit der Erläuterung: „So die großen Bohnen essen, soll ein schwachsinniger Tropf hierzulande empfohlen haben“. — „Ick danke fäör Götte (Grütze), ick hebb’ Baonen in de Weeke“ ich weiche gerade Bohnen ein, d. h. ich habe etwas Besseres, ich will mit deiner Sache nichts zu tun haben (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 1569). Werden die großen Bohnen älter und schwer weich beim Kochen, „hebbt de Bauhnen ne Buxe an“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@VarenrodeVa). — „Ungeladene Gäste kriegt Bohnen met de Bäste (Schoten)“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — „Hunger mack rohe Bohnen seute“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). — Bohnen verursachen Blähungen: „Jede Baune mott springen“ (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 93). — Vk.: „Erften, Bonen, Speck“ sagt man dreimal, ehe der Wēsbōm (→ Wiᵉsebō²m) festgezogen wird (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AhausAh). — Bauern- und Wetterregeln: „Drei Bä-unen in oin Hioll (in ein Loch), ment de Mä-uer (Mutter), dat greie (geriete) woll“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@OstönnenOö). [] Große Bohnen müssen frühzeitig gepflanzt werden, wenn das Land noch naß ist: „Wann dei Baun’n seggt plumps, dann gifft’n gouen Strunk“ (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@GellershagenGh || Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb = RavHkll 1928, 86), ohne Erl. (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@SchildescheSc, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenHn). „Wenn de Bauhne geraut, geraut auk de Saut“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AchmerAc = Heckscher I, 77). Wenn das Wetter schon im Februar schön war, konnten die großen Bohnen gepflanzt werden: „Sünte Poiter (22. Febr.) puote Bäohnen, wost diu hewwen dicke Schäonen (Schoten)“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm = WWB-Source:27:BlesBles 63) || „... vulle Schaunen“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa WWB-Source:237:ReckReck). Dagegen heißt es in (Kr. LingenLin Be): „’Du moss de Baonen ’ne Unnerbuckse antrecken’, seech de Mann to siin Wiif, es se up Sünte Peter Graote Baonen podde“ (GarmSp 352). In (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BonenburgBb) pflanzte man die ersten Bohnen an den Tagen der Eisheiligen (11.—13. Mai). Nordwind schadet den Bohnen: „Kump bii’n Gewitter däi Rääg’n van’n Dümmer, vöördeewet däi Bäon’n jümmer. Söi kriiget rustige Bleere un dreeget schlecht“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@IsenstedtIs). Kr. Grafschaft DiepholzDie Bohnen sollen möglichst bei Neumond gepflanzt werden: „De Bouhnen maut me tüschen twäi Lechter setten“ (RaubSp 3945). — Spottvers:„Butzele, Batzele, Bouhne fie gatt no Iserlouhne no diar ollen Taschenhelpet diar opwaschen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Lü). Lied:Spinn dikke, spinn dikke, de Suemer es hīr Annegęrdröut Annegęrdröutsette Bäųn frt Fǖr Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al. Im Tanzlied:„Wänn hie’n Pott met Baun’n stäiht un do ’n Pott met Brie, dann lo ek Pott un Baun’n stohn un go to mine Marie“ (Kr. IserlohnIsl Gs);„... dann laut ek olle bade stauhn, un danz mit mine Marie“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@EisbergenEi || Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Abzählreim:„Eine kleine witte Baune woll gǟrne n Engelant Engelant wōr toueschluoten un de Schlǖtel wōr tebruoken ein twei drēdiu bist freī“ (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bauer C 213). Zum Klang der Andreasglocke von Emsbüren (= Kr. LingenLin Eb):„Krīch dū den Pott upn Hǟrt!Ik heb der nich in te dōn! Dō der’n Scheppel Baunen in! Baunen in!“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@SalzbergenSb). Ähnlich in Paderborn: „Dom: Däut dem grauten Pott upt Fuier! Andere Kirchen: Wey het je nicks drin täu däun! Dom: Däut en Schippel Baunen in!“ — Lügengeschichte: „Iëk wuoll no Köln, de Pote was vö- [] sluoten, do sat ’n olt Mütterken an Wiäge, dat was am Bäunkes döppen; iëk sagg, sä soll mej ejnt gihem, so gaff se mej twej, un ejnt staul iëk er aff, do hak drei. Vüör dä drei Bäunkes kofft iëk mej ’n Tittken (Hühnchen) ...“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@SiddinghausenSi). — Rätsel: „Achter’t Hus daor steit’n Struk, hier’n Struk un daor’n Struk, in den Struk daor is’n Nöst, hier’n Nöst un daor’n Nöst, in dat Nöst daor is’n Ei, hier’n Ei un daor’n Ei, up dat Ei daor is’n Stipp, hier’n Stipp un daor’n Stipp (Lösung: Bohne)“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb || Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh = WWB-Source:185:MeyerMeyer 187, Lösung: Stangenbohne). — Beim Knickerspiel bedienten sich ärmere Kinder anstatt Knicker der großen Bohnen als Ersatz und forderten sich zum Spiel auf mit den Worten: „Ek un Du — Bäuhne oder Bäuhnken“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@DortmundDo = WWB-Source:334:ZrhwVZrhwV 11, 152). Kindervers: „W hiäste muine Bäonen lǫten? / N de(r) Müëlen bracht. / Dann hāl se mi wuier! / Dat briuke ’k nit! / Dann piuß iëk di. / Dann wiär’ ik mi. Kr. Grafschaft DiepholzDie Kinder blasen sich gegenseitig an; wer zuerst lacht, gibt ein Pfand“ (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB). — Namenspott auf den PN Friederike: „Ruike, Wuike, Baun’n in’n Duike“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@EickumEi). — 2. Kaffeebohne. It hänn woa (ihr hättet wohl) ne Baune mēär neämm konnt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Niëm ne Bohne mähr, et giët Beseik“ heißt es, wenn ein Besuch zum Kaffee angesagt ist (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „S-chīr Baunen“ lauter (Kaffee-)Bohnen, anstatt halb Zichorien (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — „Äine fūle Baune fedierwet’n ganzen Koffi“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Hierher?: „Dat bünt Bohnen, da gaot nich däör use Mäöle“ o. Bed.-Ang., wohl: das können wir nicht schaffen (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). Zuss.: → Boltsen~, Brāken~, Breªke~, Bulder~, Busk~, Damelbo²neken, Dūwen~, Dweªrg, Fęld~, Feªrken~, Fīkes~, Fūl~, Gūle~, Jǟne~, Knakke~, Koffi~, Krūd~, Krül~, Krūp~, Kuddel~, Löªwede~, Mākel~, Makke~, Pand~, Pǟrle~, Pē²ter~, Piᵉrde~, Plante~, Poªte~, Prunk~, Puf~, Rak~, Rīsekenbo²neken, Rūfō¹der~, Salad~, Snīde~, Sniffel~, Snippel~, Spargel~, Spęk~, Spīlen~, Spits~, Spürkel~, Sta~, Stangen~, Steªke~, Stīfel~, Stikkel~, Stok~, Stökker~, Strūk~, Ssukker~, Swǟrd~, Teªke~, Was~, Wasbo²neken, Wibbel~, Wiᵉwel~, Wul~. Syn.: → Krǖper, Swǟrd-; Prunkerd attr.: → bunte Bō²ne, dikke ~, geªle ~, gro¹ne ~, grō²te ~, lütteke ~, türkeske ~, wilde ~, witte ~.
20394 Zeichen · 587 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BÔNEst. swf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    BÔNE st. u. swf. bohne ( Gr. 1,95. Graff 3, 127 ). waʒ êren hât frô bône daʒ man sô von ir singen sol Walth. 17,25 und L…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bone

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +5 Parallelbelege

    bone, f. Bohne; wertlose, geringe Sache.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    bone

    Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)

    1. ›Bohne‹.; 2. phras.: nicht die/eine bone ›(überhaupt) nichts‹.

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bone

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Bone ( Bona ), Arrondissementshauptstadt in der alger. Provinz Konstantine, östlich von Algier, an der Mündung der Sebus…

  5. modern
    Dialekt
    Bō²nePl. Pl.

    Westfälisches Wb.

    Bō²ne ⟨ meist › bō²ne ‹, Pl. › bō²nen ‹ ; „ Bonnen “ ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Heidenoldendorf Hd , Kr. Waldeck u. K…

  6. Latein
    bone

    Mittellateinisches Wb.

    bone v. MLW bonus (bene). Heßler

Verweisungsnetz

65 Knoten, 62 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 6 Hub 1 Kompositum 50 Sackgasse 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bone

178 Bildungen · 102 Erstglied · 75 Zweitglied · 1 Ableitungen

bone‑ als Erstglied (30 von 102)

Bonebard(i) N.

Idiotikon

Bonebard(i) N. Band 4, Spalte 1317 Bonebard(i) N. 4,1317

Bonebed

Meyers

bone·bed

Bonebed , Trümmergestein, bestehend aus oft zersplitterten Knochen, insbes. Zähnen, von Wirbeltieren und aus Koprolithen (s. d.), die meist …

Bonefazi

ElsWB

Bonefazi [Pónəfátsi Henfli. ] Bonifaziustag (5. Juni). An B. setzt m e r Bo h ne n . — Idiotikon Schweiz. 4, 1317.

boneficium

MLW

boneficium v. MLW beneficium . Heßler

*bonefideus

MLW

? * bonefideus , -a, -um . (fort. ad instar vocis bonememorius formatum, cf. J. Vielliard, Le latin des diplômes royaux. 1927. p. 123sq.) fi…

Bonefurz

GWB

bone·furz

Bonefurz auch -tz sprechender Figurenname in Entwürfen für das PersVerz zu HanswurstsHochz Dramatis personae von Hans Wurstens Hochzeit .. D…

bonehase

LW

bone·hase

bonehase, Bönhase, d. i. der ohne das Meisterrecht erlangt zu haben, heimlich sein Handwerk betreibt.

Bonelli

Meyers

bon·elli

Bonelli , 1) François André , Zoolog, geb. 1784 zu Cuneo in Piemont, gest. 18. Nov. 1830 als Professor der Naturgeschichte in Turin, schrieb…

Bonellĭa

Meyers

Bonellĭa , s. Sternwürmer .

bonememorius

MLW

bonememorius , -a, -um . qui bonae memoriae est — seligen Angedenkens : MLW Dipl. Merov. I 84 p. 74,46 -us bonememorius proavus noster Dagob…

Bō²nenaffiᵉsel

WWB

Bō²nen-af-fiᵉsel. Baunenaffissel dass. ( Kr. Münster Mün Kr. Münster@Telgte Te ).

Bō²nenakker

WWB

Bō²nen-akker mit Bohnen bepflanztes Flurstück, auch FlN: „ Bohnacker “ ( Kr. Ahaus Ahs Kr. Ahaus@Asbeck Ab ). Men soll di’n Boann-acker upja…

Bō²nenbast

WWB

bonen·bast

Bō²nen-bast ⟨ „ Baunenbast “ ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Niese Ni ), „ -bass “ ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Kleinenmarpe Kl ), „ Bäunenbä…

Bō²nenbedde

WWB

bonen·bedde

Bō²nen-bedde ⟨ „ Bäo(h)nenbedde “ ( Kr. Lemgo Lem Kr. Lemgo@Almena Am Kr. Lemgo@Lockhausen Lo ), Boªnen- Kr. Grafschaft Bentheim Ben Kr. Gra…

Bō²nenblad

WWB

bonen·blad

Bō²nen-blad (wilde) Bōnnblre Froschlöffel, Alisma natans sind gaut fr de Fraulǖe Kr. Bersenbrück Bbr Kr. Bersenbrück@Badbergen Ba = WWB-So…

Bō²nenblek

WWB

bonen·blek

Bō²nen-blek ⟨ „ Bohnenbliäk “ ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Glörfeld Gl ), „ Bou…

Bō²nenblöiunge

WWB

bonen·bloeiunge

Bō²nen-blöi-unge Bohnenblüte: „ in de Bohnenbleuunge schimmelt datt Brot “ ( Kr. Bersenbrück Bbr Kr. Bersenbrück@Wulften Wu ).

Bō²nenbǖdel

WWB

bonen·buedel

Bō²nen-bǖdel ⟨ „ Bohnen- “ ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Ennepe-Ruhr-Kreis@Amt Enneper Straße Es ), „ Baunen- “ (Mark), Kr. Lemgo Lem Kr. Lemgo@Be…

Bō²nenbuk

WWB

bonen·buk

Bō²nen-buk ⟨ › bō²nen- ‹ ; „ -bock “ ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Südhemmern Sh Kr. Minden@Windheim Wh ), „ -buck “ ( Kr. Lübbecke Lüb Kr. Lü…

Bō²nenbulster

WWB

bonen·bulster

Bō²nen-bulster. „ Baunenbulstern “ Bohnenhülsen ( Kr. Osnabrück Osn WWB-Source:145:Klön Klön ).

Bō²nenbusk

WWB

bonen·busk

Bō²nen-busk Antwort auf die Frage „Ein Beet Fitz(e)bohnen (Vietsbohnen)“ ( Kr. Münster Mün Kr. Münster@Appelhülsen Ap Kr. Münster@Schmedehau…

bone als Zweitglied (30 von 75)

Boltsenbō²ne

WWB

Boltsen-bō²ne. „ Boltsenbaunen “ Bohnenart ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Lippborg Li ). „ Boltse- “ Wollbohnen ( Kr. Büren Bür Kr. Büren@Fürst…

Brākenbō²ne

WWB

braken·bone

Brāken-bō²ne ⟨ „ Brakenbauhnen “ ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Heiden Hn ), „ Braukenbohn “ ( Kr. Minden Min Hm) ⟩ Stangenbohne ( Kr. Minden…

Breªkebō²ne

WWB

break·e·bone

Breªke-bō²ne f. ⟨ › Breªkebō²ne ‹, Pl.: -n ⟩ Brechbohne, Fitzbohne (Phaseolus vulgaris) ( Kr. Grafschaft Bentheim Ben Kr. Grafschaft Benthei…

Bukkesbō²ne

WWB

Bukkes-bō²ne f. Buksbōne Sumpfdotterblume ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Kr. Recklinghausen u. die krfr. S…

Bulderbō²ne

WWB

bulder·bone

Bulder-bō²ne f. Bullerbaunen Pl. große Bohnen ( Kr. Osnabrück Osn WWB-Source:145:Klön Klön ), türkische Bohnen (Ravensbg = Weddigen), vielbl…

Būrbō²ne

WWB

bur·bone

Būr-bō²ne f. „ Bouenbaunen “ Bohnenart ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Lippborg Li ).

Buskbō²ne

WWB

busk·bone

Busk-bō²ne f. ⟨ Busk- ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Dankersen Da Kr. Minden@Neuenknick Nk Kr. Minden@Wittloge Wl , Kr. Herford Hfd Kr. Herford…

dikkebō²ne

WWB

dikke-bō²ne f. [verbr.] große Bohne, Saubohne (Vicia faba). — Ra.: Hai hiät dicke Bäunen giätten er hört nicht (zu) ( Kr. Soest Sos Kr. Soes…

Fēbō²ne

WWB

Fē-bō²ne f. Väihbǫune Kleine Saubohne ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Ka ).

Feldbō²ne

WWB

feld·bone

Feld-bō²ne f. [verstr.] Fäldbahne ( Kr. Warburg Wbg Kr. Warburg@Niesen Ni ) Saubohne, „Pferdebohne“ [HPaderb]; Ackerbohne, kleine braune Boh…

Fūlbō²ne

WWB

ful·bone

Fūl-bō²ne f. Vk.: Wer am 1. Mai seinen Garten noch nicht in Ordnung hat, bekommt eine Fulbohne ( Kr. Olpe Olp Kr. Olpe@Dünschede Dü ). ¶ Vgl…

gebone

LW

ge-bone, n. Gebühne, Stockwerk, Gebälk.

Geitebō²ne

WWB

geite·bone

Geite-bō²ne [Ravensbg] Jaedebäon (HESE-MANN) Bitterklee (Trifolium febrinum). ¶ Hierher? — Vgl. RHWB 2,1159: Geisskohl.

gewandbone

DWB

gewand·bone

gewandbone , f. : gewantbonen ... faba inversa latine. die maister sprechen das dises sei ain kraut und hat braite bleter nahet als boberell…

grō²te Beddebō²ne

WWB

grō²te Bedde-bō²ne f. [verstr.] 1. große Bohne (Vicia faba). Op Sün Päiter mamme gręute Bęunen poäden (pflanzen) ( Kr. Soest Sos Na ). De Gr…

Gūlebō²ne

WWB

gule·bone

Gūle-bō²ne f. Pferde- oder Ackerbohne (Vicia faba) ( Kr. Höxter Höx Bh).

Jǟnebō²ne

WWB

jane·bone

Jǟne-bō²ne f. Fieberklee (Menyanthes trifoliata) ( Kr. Halle Hal Bh).

Knakkebō²ne

WWB

Knakke-bō²ne f. Buschbohne (Frbg.) ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Di).

Koffibō²ne

WWB

Koffi-bō²ne f. [verstr.] Kaffeebohne. — Ra.: Dai bitt de Kaffebaunen dür ist sehr geizig ( Kr. Lippstadt Lst Kr. Lippstadt@Geseke Ge || mehr…

Krülbō²ne

WWB

kruel·bone

Krül-bō²ne f. Krüllbohne (reife Bohne) ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Ro).

Krǖperbō²ne

WWB

krueper·bone

Krǖper-bō²ne f. [verstr.] 1. Kriech-, Busch, Zwergbohne (Phaseolus vulgaris). — 2. Fitzebohne (Frbg.) ( Kr. Wiedenbrück Wie Rh). ⟨ Krǖpers -…

Krūpbō²ne

WWB

krup·bone

Krūp-bō²ne f. [verstr.] Kriech-, Buschbohne. ⟨ ›Krūp‹- [ Kr. Minden Min Lem], sonst Krup -, „Krup“- ⟩

kuchelenbo²ne

WWB

kuchelen·bone

kuchelen-bo²ne f. Kugeldistel (Distelart mit blauen, kugeligen Blütenständen; wenn Fische davon fressen, platzt ihnen die Schwimmblase, sie …

Ableitungen von bone (1 von 1)

gebone

LW

ge-bone, n. Gebühne, Stockwerk, Gebälk.