Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bimbam
bimbam , nachahmung des glockenläutens durch den in unsrer sprache hergebrachten übergang aus laut in ablaut, wie klingklang, brimbram u. s. w. ( gramm. 1, 562): da, Fiekchen, tratst du auf, an kraft ein lebensengel, bewegtest zum bimbam der zunge trägen schwengel. Bürger 64 a ; und das verfluchte bimbaumbimmel umnebelnd heitern abendhimmel, mischt sich in jegliches begebnis vom ersten bad bis zum begräbnis, als wäre zwischen bim und baum das leben ein verschollner traum. Göthe 41, 307 , wo bimbaum den klang noch vertieft; wie anders, wenn der glocke bimbam bammelt. 56, 31 ; eine glocke, die v…