Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
billich
billich , aequus, probabilis, findet sich erst seit dem 11 jh. ( Graff 3, 95 ), mhd. aber häufig ( Ben. 1, 119 ), nhd. bei Maaler 69 a und Henisch 381. 382 verzeichnet, mit dem vorhin angefhürten bil fas, jus und dem adj. lîch, das sich in lich kürzte, zusammengesetzt, daher es sich noch weiter in bilch verengen konnte. das sollend wir christen menschen auch thuon und ist billich, das wir es thuon. Keisersb. s. d. m. 8 a ; ob es zimlich und billich sei, das man krieg. 77 a ; das du grosz geachtet und geschetzt werdest von allen menchen, wan es ist billich. 84 a ; denn es ist nicht billich, das…