Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beseichen
beseichen , commingere, bepissen. 1 1) mhd. der knabe gund beseichen ouch frumer liute gewant, und lief dannen wider ze hant. Ls. 2, 591 . nhd. beseicht viel die schuh, das macht, er war gern im nassen ( bei Rabelais nur: il pissoit sur ses souliers). Garg. 128 b ; nun tanz du polnischer ochse mit der französischen kuh, zu Krakaw auf dem schlosse und macht die fenster zu, das euch der könig nit entweich, und die französische kuh nit bseich. Ambr. lb. 199, 48 ; Simpl. 2, 255. 256. 2 2) sich beseichen: sie sprechen, es seind gut schwenk, eins mecht sich beseichen. Keisersb. sünden des munds 49 b…