Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bereifen
bereifen , pruina tegere und tegi, mhd. berîfen, mit reif überziehen, bedecken, oft von greisendem haar und bart ( sp. 1142, 11): wenn uns nun das alter wirt begreifen und uns die pert ( bärte ) werden pereifen. fastn. sp. 739, 10 ; er schwärzet sein bereiftes haupt. Hagedorn 2, 95 ; dann von bäumen, dächern, kleidern: der wald steht bereift; ihr durch den weiszen thau bereiften schönen saaten Opitz 2, 229 ; weisz bereift. Brockes 1, 144 ; die bereiften tannenwälder. Zachariä 1, 354 ; und von bereiften kiefern hängt kandiertes eis herab. 2, 302 ; schimmernder bereifet war ihm der beschattende …