Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
benaschen
benaschen , degustare, praelambere: lüsterne müssen alles benaschen; solcher köchin fint man noch mehr, die alles das benaschen, beide speis und trank. ungedr. meistergesang; und wer sein schmer für katzen setzt, wirt oft benaschet und verletzt. Schwarzenberg 123, 2 ; oder behalts in deinen henden, benags, benaschs an allen enden, hast du sein gnuog und bist sein satt, so schmetters wider in die platt. Scheit grobianus C 4 b ; damit die frischen abdrücke einer neuen gegenwart mich nicht überherschen, benasche ich hinterher des alten Nicolai Wiener reise. Zelter an Göthe 350 . wurde, gleich dem…