Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Beinwell m.
Beinwell m.
Beinwell m. (älter auch n.) ‘Wallwurz’, als Heilmittel bei Knochenbrüchen und offenen Wunden geltendes Raublattgewächs, ahd. beinwalla, -wella f. (Hs. 12. Jh.), mhd. beinwelle f., mnd. bēnwell(e), Zusammensetzung aus Bein ‘Knochen’ (s. d.) und mhd. nhd. wellen, obd. wallen ‘heilen’, eigentlich ‘zusanmmenwachsen’ und damit wohl im Sinne von ‘(sich) wogend bewegen’ zu wallen (s. d.).