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beifällig

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
6 in 6 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

beifällig

beifällig

Beifall m. ‘Händeklatschen, zustimmende Äußerungen des Publikums, Applaus, Zustimmung, Anerkennung’. Im Anschluß an vorher bezeugtes mnd. bīval ‘Hilfe, Unterstützung, Anhang, Zustimmung’, auch (in der Rechtssprache) ‘das Zufallende wie Nebeneinkünfte, Erbschaft aus der Seitenlienie’ (14. Jh.), erscheint nhd. Beifall seit dem 15. Jh. ‘Übertritt zu einer Partei, politische Parteinahme’ (im Gegensatz zu Abfall ‘Loslösung, Treubruch’), aber auch in der Bedeutung ‘Zustimmung’, die bis in die Gegenwart fortlebt. Zur Etymologie s. fallen. Heute ungebräuchlich ist das Verb beifallen ‘einfallen, in den Sinn kommen, zustimmen’. An mhd. bīvallen ‘ab-, danebenfallen’ schließt sich gleichbed. frühnhd. beifallen an, das unter Einfluß von mnd. bīvallen ‘zustimmen, beistehen, jmds. Partei nehmen’ im 16. Jh. außerdem die Bedeutung ‘zustimmen, beipflichten’ entwickelt und bis ins jüngere Nhd. bewahrt. Im 18. Jh. steht beifallen häufig für ‘in den Sinn kommen, einfallen’. – beifällig Adj. ‘zustimmend, anerkennend’; Ende des 15. Jhs. im Sinne von ‘zustimmend, günstig’, im 16. Jh. auch ‘zufällig, beiläufig’, im 18. Jh. setzt sich die heutige Bedeutung durch. Beifallsbezeugung f. (Anfang 19. Jh.).
1194 Zeichen · 36 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Beifälligadj., adv.

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Beifällig , adj. u. adv. meist in der Gerichtssprache und den Kanzeleien. 1) † Is Gedächtniß kommend. Es ist mir nicht b…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    beifällig

    Goethe-Wörterbuch

    beifällig meist bey-; einmal superl beifallspendend, anerkennend, zustimmend a zu Beifall 1 a dieselbe Person [ Tänzerin…

  3. modern
    Dialekt
    beifällig

    Rheinisches Wb.

    bei-fällig: 1. zustimmend, nach dem Nhd. — 2. beiläufig; ech woll b. och ens no dem Geld froge MüEif .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit beifaellig

1 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von beifaellig

beifall + -ig

beifaellig leitet sich vom Lemma beifall ab mit Suffix -ig, mit Umlaut-Wechsel.

Zerlegung von beifaellig 2 Komponenten

bei+faellig

beifaellig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Ableitungen von beifaellig (1 von 1)

Unbeifällig

Campe

Unbeifällig , adj . u. adv . nicht beifällig. 1) Nicht beifallend, nicht ins Gedächtniß kommend. 2) Seinen Beifall versagend. Davon d. — kei…