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beªdel-arm bettelarm ( Osn Klön, Hal Bh , Dor Wl).
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Beªdel-beªrg. „ Biäddelbiärg “ Ortsneckerei auf Hülsberg bei Herten ( Lhs He = Büld 165).
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Beªdel-blāge Bettelkind ( Lst Ge ), Wal Bh n. „ Se schlott [schlagen] sik äs de Biädelblagen “ (RaubSp 2398a).
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Beªdel-brē¹f 1. Bettelbrief ( Ben Hi , Osn Klön ). — 2. Erlaubnis zu betteln ( Osn Klön ).
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Beªdel-brō²d „Bettelbrod und überhaupt zusammengebettelte Nahrungsmittel“ ( Osn Klön ). Biäddelbräot is bitter Bräot ( Unn Hi ). „ Beä ( r )…
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Beªdel-brō¹der. Biadelbräoer Bettelmann, Bettler, Mensch, der sich aufs Betteln verlegt, der den andern anbettelt (z. B. auch Kind die Mutte…
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Beªdel-bǖdel ⟨ › beªdelbǖdel ‹ Wal Bh Ro , meist › -bǖl ‹; „ Bettel- “ ( Det Hd ), „ Biärel- “ ( Mes Br ), „ Beerelbül “ ( Bri Ri ), Biärrl-…
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Beªdel-bükse Schimpfwort: „ Hai es ne aolle Biällbuxe! “ ( Alt Ha).
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bea·delen
beªdelen sw. V. ⟨ -delen ( Bri Ka ), Wal Bh Ro , meist › beªdeln ‹; „ bedəln “ (› eª ‹ > ä ) Höx Kb = NdJb 32, 145, „ biċɐdn “ (› eª ‹ > ie…
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bea·deler
Beªdeler ⟨ „ Bäddler “ ( Det Is = PlatenauWb), „ Bäddeler “ und „ Biädeler “ ( Osn Klön ); meist › beªdeler ‹ z. B. ( Asd Vr , Bbr No ) Wu ,…
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Beªdeler-brokke. Biällerbrokke Kind, das betteln geht ( Alt Lü ).
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Beªdeler-kǟrl. ›beªlerkǟl‹ Bettler Isl El.
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Beªdelerske Bettlerin. „ ’N Biäddlerske slüört alls met wat se män krigen kann “ ( Stf Ar).
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Beªdelers-plō¹g. Bǟdelersplöch f. Bettlerkolonne ( Ben Hi ). ¶ Zu Plō¹g in der Bed. ’Gruppe’, ’Schar’, ’Trupp’ s. u. a. BremWb III 339 f., D…
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Beªdel-essentho. „ Bieddel-Essen “ Neckname für den Ort Essentho, Kr. Büren ( Bür Umgebung von Fü = ZrhwV 7, 198).
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Beªdel-fålde ⟨ › beªdelfålle ‹ ( Dor Köppen Schleef, WoeN ), Isl Is , › beªl- ‹ Isl Dh ⟩ „Bettelfalte“. Eine nicht gewünschte Falte beim Büg…
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Beªdel-fellinghausen. „ Biëdel-Vellisen “ Neckname für den Ort Vellinghausen, Kr. Soest ( Sos SchmB 196).
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Beªdel-foªged. „ Biädelvuaget Bettelvogt, Armvogt“ ( Osn Klön ).
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Beªdel-folk Bettelvolk ( Osn Klön, Dor Wl ), Schimpfname ( Dor Schleef ).
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Beªdel-geld. Beädel- kleine Münzen für den Bettler ( Dor Schleef ).
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Beªdel-hans Bettler ( Dor Wl ). „ Tostäuners (ungefüge, unanstellige Menschen) un Fuulwämse bliiwet allerweggens Quiälers un Biedelhänse “ (…
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Beªdel-heªrbeªrge Bettlerherberge. Dat sǖt hie ( r ) jo ūt, at in ’e Beätelheärbeärge! es sieht recht unordentlich aus ( Dor Wl ).
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Beªdel-heinrich Bettler Biäddelhinnerk dai maut alles driägen ( WoeN ).
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Beªdel-hoch-tīd „Bettelhochzeit“ ( Dor Wl ).
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Beªdel-hō¹ste den Beddelhöusten, einen erbärmlichen Husten, läßt der Bettler auf dem Hausflur hören, um sich bemerkbar zu machen (Lip Oester…
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Beªdelīe ⟨ „ Biädeligge “, „ Bädde “- ( Osn Klön ), Beddeligge (Lip Oesterh ), Bǟdeläie ( Asd Vr , Min Ha ), „ Beädelrigge “ ( Dor Schleef )…
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beªdelig ⟨ biadelich ( Hal Bh ), bįɐlliç, biɐliç Isl Dh ⟩ ärmlich, dürftig, zerlumpt.
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Beªdel-junge Bettelbube ( Osn Klön ).
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Beªdel-kǟrl ⟨ › beªlskäl ‹ ⟩ Bettler Bch Sp . „ Hä hät et im Griëp as de Biädelkäl de Lus “ er hat es heimlich aber sicher an sich gebracht …
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Beªdel-kīpe Bettelkorb ( Dor Wl ).