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BÄCKE

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DWB2
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3 in 3 Wb.
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Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

BÄCKE f.

Bd. 4, Sp. 28
BÄCKE f.mhd. becke. ‘menge an backwerk, die auf einmal gebacken wird’, selten auch von ihrem backen oder der mehlmenge älter st., jünger schw. flektierte kollektivbildung zu mhd. backen (s. backen); auch apokopiert: u1300 swelch maister danne die peck niht gar auf die penke bringet .., der ist schuldig sehtzig pfenning dem rihter nürnb. polizeiordn. 195 LV. E14.jh. da sol man geben .. dem schulth. von ie der begke, die man veil bagket, zwei brot weist. 4,138 G. 15.jh. das do hynan fürer ein yeclich brotbecker drye dage zuͦr wuchen bachen soll .. und zuͦ yeder becke wie vil er wil strassb. zunft-verordn. 101 B. 1543 ein pech brots, halb von korn halb von kern gebacken in: Fischer schwäb. wb.(1904)1,553. 1585 und die erste beck thuͦn und anheben in: frnhd. wb. 3,343. 1657 die pöck in: bayer.-öst. wb. I 2,776. 1774 die bäcke .. so viel man auf einmal in einem ofen backen kann Adelung wb. 1,607. 1901 eine b(eck) mël in: schweiz. id. 4,1107. ⟨1983⟩ zeit und feuerung zu sparen, stopfen die kossäten-weiber den backofen voll brot. eine bäcke muß drei, vier wochen reichen Strittmatter laden, DWDS-arch. 1998 zur huckst (‘hochzeit’) wurden glei e paar bäcken kuchen fertchgemacht wb. obs. mdaa. 1,149a ak. Schrader/Zillmer
1234 Zeichen · 49 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bäcke

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    * Die Bäcke , plur. die -n, ein im gemeinen Leben, obgleich nicht überall gebräuchliches Wort. 1) Die Handlung des Brotb…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit baecke

91 Bildungen · 90 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

baecke‑ als Erstglied (30 von 90)

Bäckel I

RhWB

baeck·eli

Bäckel I -ę- Neuw-Datzeroth m.: die Kruste, die sich in Kochtöpfen ansetzt.

bäckelig

RhWB

bäckelig Adj.: 1. -E- die Speise ist b., verdorben durch zu langes Stehn auf dem Feuer Koch-Leienk . — 2. -ę- als Besuch zu lange bleibend N…

Bäckel II

RhWB

Bäckel II -ę- Siegld n.: 1. Brotart. a. ungesäuertes Brot von geriebenen Kartoffeln und viel Roggen- oder Hafermehl, statt der sonst bei Bro…

bäckeln

PfWB

baeck·eln

bäckeln 1 schw. : 1. 'gern und öfter backen, besonders Süßigkeiten', bäckele (bęgələ). Die bäckelt de ganz Daag [allg.]. Dem muß mer bäckle …

BÄCKENKNECHT

DWB2

baecken·knecht

BÄCKENKNECHT , beckenknecht m. selten beckknecht. mhd. beckenkneht. bäckergeselle, -gehilfe; vor allem obd. u. omd., noch mdal.; zu bäck : 1…

Bäckerarm

PfWB

baecker·arm

Bäcker-arm m. : ' muskulöser Arm ', Bäckeʳaaʳm [ KU-Herschw/Petth ].

Bäckerblütsch

RhWBN

Bäcker-blütsch -ø- Geld-Nieukerk m.: Aufsprung beim Brot.

Bäckerbrot

Adelung

baecker·brot

Das Bäckerbrot , des -es, plur. inus. im Oberdeutschen Beckenbrot, Brot, welches der Bäcker gebacken hat, im Gegensatze des hausbackenen, od…

Bäckerbrout

LothWB

Bäcker-bro u t n. D. Si. Brot, wie es die Bäcker backen im Gegensatz zu Hausbrot.

Bäckerbursch

Adelung

baecker·bursch

Der Bäckerbursch , des -en, plur. die -en, vulg. Beckenbursch, ein Gesell bey den Bäckern; ein Nahme, welchen sie sich selbst beylegen, dage…

Bäckerbursche

PfWB

baecker·bursche

Bäcker-bursche m. : ' Bäckergeselle ', Bäckerborsch, -borscht (s. u. Bursche ) [verbr.]. Dur-ah 'Tut auch' so grob un so proforsch Un vorab …

bäckerdragen

MeckWB

baecker·dragen

bäckerdragen für den Bäcker Brot austragen: se hett bäckerdraagt Sta Wes ; eine eigentümlich abkürzende Ausdrucksweise.

Bäckerei

Pfeifer_etym

baecke·rei

backen Vb. ‘durch Hitzeeinwirkung gar werden (lassen)’. Auf einem stark flektierenden Verbum germ. *bak- beruhen ahd. bahhan (9. Jh.), aengl…

bäckeren

ElsWB

baeck·eren

bäckere n [pakəra Katzent. ] schnell gehen. M i r hä n müeße n b., d aß m i r an d e r Zug kumme n sin d . — viell. zu bëche n 3? oder zu bä…

Bäckerēy

Adelung

baecke·rey

Die Bäckerēy , plur. die -en. 1) Alles was zum Backen, besonders des Brotes gehöret. 2) Der Ort, der zum Backen bestimmt ist. Besonders ist …

Bäckerfru

MeckWBN

Wossidia Bäckerfru f. Bäckerfrau Müll. Reut. 10 a .

Bäckerfüße

PfWB

Bäcker-füße Pl. : ' schräggestellte Plattfüße ', Bäckeʳfiß (-fīs) [ LU-Opp ]; vgl. Bäckerbeine .

Bäckergang

MeckWB

baecker·gang

Bäckergang m. Straße in Hamburg, im Reim auf die Leberwurst: hest Läwerwust, hest Läwerwust, hest Läwerwust nich sehn? In 'n Bükgang, in 'n …

Bäckergeselle

GWB

baecker·geselle

Bäckergeselle dient .. bey mir eine Köchin, welche .. von ihrem Manne, einem B-n, der sich bald auswärts, bald hier aufhält, auf allerley We…

Bäckerhandwerk

Adelung

baecker·handwerk

Das Bäckerhandwerk , des -es, plur. inus. 1) Das Handwerk, welches die Bäcker erlernen, als ein Abstractum. 2) Die sämmtlichen Bäckermeister…

Bäckerhaus

PfWB

baecker·haus

Bäcker-haus n. : im KR.: Storch, Storch Steiner, med de lange Beiner, flih iwers Bäckerhaus, hol drei Weck eraus, mer äne, deer äne und em a…

Bäckerherr

Adelung

baecker·herr

Der Bäckerherr , des -en, plur. die -en, vulg. Beckenherr. An einigen Orten, 1) diejenigen Glieder des Stadtrathes, welche bey dem Marktamte…

Bäckeri

MeckWB

baeck·eri

Bäckeri f. Bäckerei 1. der Gewerbebetrieb, der Brot und Gebäck herstellt; übertr. derb vom Vorgang der körperlichen Ausscheidung: Groffbäcke…

Ableitungen von baecke (1 von 1)

gebäcke

DWB

gebäcke , gebäck , n. subst. verb. zu backen ( s. unter ge- sp. 1616); oberd. gebäche, s. d. 1 1) einmaliges backen und das gebackene selbst…