Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausweinen
ausweinen , efflere, nnl. uitweenen, 1 1) desinere flere: wenn du, mein auge, nun lang über meines lebens schicksal, brechend im tode, nun ausgeweint hast. Klopstock 1, 40 ; und wir singen schöne lieder, und wir haben ausgeweint. Jacobi allerlei 68 ; wir finden einst, wenn jeder ausgeweint, uns wieder, um uns nie zu trennen. Gökingk 2, 13 . 2 2) satiari lacrimis, satt weinen: ach das herz bricht mir, ich musz mich entfernen, ich musz ausweinen. Gotter 2, 395 ; einmal ist sie munter, meist betrübt, einmal recht ausgeweint, dann wieder ruhig, wies scheint. Göthe 12, 174 ; sie schlief zuletzt, be…