Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aussaufen
aussaufen , ebibere, exhaurire, nnl. uitzuipen, heute nur von thieren oder unmäszigen menschen, ehmals häufiger: troet und trotzet, so vil reuter ins land zu bringen, dasz die pferd den Rhein müsten aussaufen, damit das fuszvolk trocken durchgieng. Garg. 211 a ; er leszt sich dünken, er verstehe in ( den bibelspruch ) uberaus wol und hab in rein bis auf den boden ausgesoffen, der doch sein ganz lebenlang nie daran gedacht hat. Luther 5, 45 a ; sihe nu die wort, wie gewaltig er ( Paulus ) aus der schrift redet vom tode, und in so fürmalet als sei er gar verschlungen und rein ausgesoffen, das ni…