Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auftrechen
auftrechen , in sinnlicher und abstracter bedeutung, 1 1) in die höhe ziehen, excitare, movere: im teutschen krieg, welchen der Julius Civilis aufgetrochen hett. Fronsp. 3, 276 b ; der staub, so das nachfolgend viech aufgetrochen hett. 3, 280 b . 2 2) crimini dare, auf einen schieben, ihm zur last legen: das unserm reich nit etwan ein grosze schmach und schand auftrochen werde, ne qua huic imperio macula atque ignominia suscipiatur. Maaler 37 b ; man kan mirs nit auftrechen, mea culpa non est; dann dise offentliche lugin ( des gemeinhabens der weiber ) wird unverschampt auftrochen nit allein d…