Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufkochen
aufkochen , ebullire, fervescere, aufwallen, nnl. opkoken: künstlich aufkochen lassen. Schiller 182 a ; lasz mich einen augenblick in die luft, eine nie gefühlte glut kocht in meinen adern auf. Klingers th. 3, 313 ; ist das die ausübung deines muts, der einst in deiner jugendlichen brust aufkochte? 3, 333; man wird es nicht errathen, wer über Klotildens verlobung am meisten aufkochte. J. Paul Hesp. 4, 88 ; ich eilte in ein nebenzimmer, weil ich meine wut aufkochen fühlte. Arnim 2, 116 . transitives aufkochen bedeutet entweder aufsieden lassen, z. b. kartoffeln ungeschält kochen, oder recoquere…