Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufdingen
aufdingen , tironem tradere in disciplinam, bei einem handwerk aufdingen, schon mhd. im Augsb. stadtbuch von 1276: antwerk lât oder dingt ein chint ûf dur lernunge ( vgl. auch dingen ûf, hoffen, warten auf etwas. Ben. 1, 336 b ): den knaben aufdingen; der lehrling ist noch nicht aufgedungen; auf- und abgedungene meister einer kunst. Wieland 24, 59 ; ich sage, dasz sie entweder schon eine wirkliche mitmacherin sei oder bei diesem unerlaubten handwerk sich ehestens werde aufdingen lassen. ehe eines weibes 29. bei Lohenstein ist auch aufdingen, einen für bedungnen lohn zu schiffe fortschaffen. Ar…