Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anspeien
anspeien , aspuere, inspuere, verachten: die amme, wenn ihr eine alte frau das kind lobt, soll sie gleich anspeien; wenn er denn stehet und spricht, es gefellet mir nicht sie zu nemen, so sol sein schwegerin zu im tretten fur den eltesten und im einen schuch ausziehen von seinen füszen und in anspeien. 5 Mos. 25, 9 ; spotteten in und sprachen, gegrüszet seist du Jüdenkönig! und speieten in an. Matth. 27, 30 ; speudt es mich an wie ein brutgans pf pf pf! und thut auch schattern, mit armen samb mit flügel flattern. H. Sachs III. 3, 44 a ; der speit die sündengreuel an. Gryphius; ein spiegel weis…