Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
aneta
‚Ente, anas, aneta, fulica‘, auch mit den Endun-
gen -at(h), -ot, -et(h), -it(h), -ud, einmal mit Um-
lautbez. ænit 13. Jh., dazu Formen wie ant(h)
(fast ausschließlich 13.–15. Jh.) und mit Um-
lautbez. ent(h) (meist 14.–15. Jh., bair.; letzteres
könnte aber auch Kurzform zu enita sein); da-
neben erweitertes ahd. anetaAWB sowie anita, anta
und mit Umlaut *enita, enede, enta, -e, end(e). –
Im Mhd. begegnen gleichfalls noch zweierlei
Formen: ant st.m.f. (nom.pl. ente) und ente
sw.f. – Nhd. nur noch Ente f., wohl eine Konta-
mination der zwei älteren Formen, mit Umlaut,
während in vielen Mdaa. noch immer Varian-
ten mit und ohne Umlaut nebeneinanderherge-
hen, s. Schweiz. Id. I, 354; Jutz, Vorarlb. Wb. I,
721; Kranzmayer, Wb. d. bair. Mdaa. in Österr.
I, 253 ff.; Schatz, Wb. d. tirol. Mdaa. 26; Müller,
Rhein. Wb. I, 201; Jungandreas, Ndsächs. Wb. I,
11 ff.; Woeste, Wb. d. westf. Mda. 10; Wossidlo-
Teuchert, Meckl. Wb. I, 9; Mensing, Schleswig-
holst. Wb. I, 6 ff.