Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anbellen
anbellen , allatrare, anbeilen, anklaffen, anblaffen, nnl. aanbaffen, aanbassen, in der vorrede des Ssp. 90: ich ste zu rame sam ein wilt daʒ die hunde bellen an, mit den varianten buffen an, bassen an. richtiger noch stark zu conjugieren: er billt an, boll ( früher ball) an, hat angebollen, obwol schwache form einreiszt. da sie nun das trew hündlin der kirchen, Johannes Hus, in solchem diebstal erfand, anbal und verriet, furen sie zu und machten aus dem diebstal einen offenberlichen raub. Luther 6, 323 b ; und wird nicht ein hund dich dürfen anbellen. Judith 11, 13 ; sorgen wie die hund, die …