Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abzwingen
abzwingen , extorquere, nnl. afdwingen: ich rede frei von dem, was schande heiszt und bringet, vielleicht ist wer, den scham von schanden abezwinget. Logau 1, 10, 74 ; mein bräutigam, der hat mir vorhin das erste mäulchen abgezwungen. Gellert 3, 165 ; es brauchte viele müh, ihm sein geheimnis abzuwingen. Wieland; ihren talisman der göttin abzuzwingen. Gotter 1, 281 ; zwingt ihm die wahrheit ab! 2, 158 ; ihr ein lächeln abzuzwingen. Bürger 5 a ; dichtungen, die ewig allen glauben abzwingen und abwürgen. Herder 16, 28 ; deiner bosheit das geständnis abzwingen. Schiller 138 ; ihm denkst dus abzuz…