Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abreiben
abreiben , defricare, nnl. afwrijven, reibend wegschaffen. den schmutz von dem kleid, den rost von dem messer abreiben, dann das kleid, messer abreiben. völlig durchreiben: die farben auf dem stein abreiben, die schuhe abreiben, zerreiben, abnützen. bildlich: die feinere welt hat das grade deutsche von ihm noch nicht abgerieben ( abgeschliffen ). Klinger 1, 377 ; weltleute, die ihren natürlichen character an der politischen klugheit abgerieben haben. 3, 127; daher einen abreiben, abschleifen, verfeinern, abgerieben, fein, schlau, verschlagen: ein dorf, darinnen waren vor zeiten gar gute, fromm…