abhängig I abwärts geneigt, überwiegend ein sanftes Gefälle bezeichnend erblickt man die Seite gegenüber sanft a., so daß noch kann der schönste Feldbau darauf geübt werden GWB30,17,17 ItR~Tgb 8.9.86 Eine große sanft a-e Waldwiese GWB22,34,24 Lj IV 41) übrigens ist alles flach a-e Weide GWBN9,120,6 NaturfeuerGlutspuren einen a-en Garten GWB33,145,25 Camp GWB491,104,23 Philostrat Cyelop wagt’ ich mich sachte in’s Wasser, doch nicht tiefer als es der leise a-e Boden erlaubte GWB251,44,19 Wj II 11 GWB33,36,11 Camp ein gewaltsamer Platzregen .. habe die meist a-e Straße .. rein abgeschwemmt und der Procession reinen Weg gebahnt GWB31,144,21 ItR GWB24,6,18 Wj I 1 [Obergeneral:] Der Boden ungleich a. Zum Angriff schwer Den Feinden GWB152,238 Faust II Plp [vgl Nicht steil die Hügel, doch nicht allzu gänglich .. Wir .. auf wellenförmigem Plan GWBFaust II 10353ff] Die Südwestseite ist im Ganzen a-er als die Nordseite GWBN9,84,12 Kammerbg das Erdreich so a., daß die Bäche schnell ablaufen konnten GWBN13,356,13 MinGeol Plp die a-e Seite ward geböscht und mit Rasen belegt GWB33,285,25 BelagergMainz uö steil abschüssig Glimmerschieferplatten stürzen gegen den Berg ein, über die denn das Wasser hinüberströmen muß .. Kahles leeres Thal, a-e abgewitterte Seiten .. Ungeheuere ganz glatte Wände des blättrigen Granites [am Gotthard] GWBTgb 3.10.97 Da die gewöhnlichen Flötze der Horizontallage sich nähern, so finden sich doch andere mehr oder weniger geneigt, wie auch wohl stark a. dem Vertikalen sich nähernd und endlich sogar überhängig GWBN10,96,5 Flöze ― adverbiell Bergige Gegend .. an der Seite geht eine Wiese a. hinunter GWB12,3,2 JeryBätely wird ein Canal von dem Ofen bis zu gedachtem Munde a. gepflastert GWB44,330,10 CellAnh IX 1 Erzguß GWB31,102,10 ItR ― überleitend zu II: ‘abhängig zu’ nur bei Tobler [die Natur] macht ihn [den Menschen] a. zur Erde, träg und schwer, und schüttelt ihn immer wieder auf GWBN11,7,28 Natur2) II a abhängig von: durch etw, jdn bestimmt, bedingt, verursacht Wäre das Dichten nicht eine innere und nothwendige Operation, die von keinen äußeren Umständen a. ist GWBB23,336,3 Zelter 3.5.13 echt wahrhaftes Weibsgebild! | Vom Augenblick a., Spiel der Witterung GWBFaust II 9128 Die Tugend hat einen solchen Einfluß .. daß man die meisten Lagen des Lebens von ihr a. [dépendre d’elle] machen kann GWB40,232,25 Staël, Dichtgn [für: depend upon] GWB7,88,17 DivNot bei’m Eintritt in das thätige .. Leben, wo wir uns alle .. als a. von einem großen Ganzen empfinden müssen GWB412,377,12 WohlgemeinteErwiderg sie [die Sinneswerkzeuge der Urtiere] sind weniger a. vom Gehirn, sie bringen gleichsam ihr Gehirn mit sich und sind sich selbst genug GWBN8,239,4 FossStier daß jedes Blatt sein eigen Auge hinter sich habe, a. und unabhängig von seinen Nachbarn sich entwickeln könne GWBN6,334,17 Gesneria flacourtifolia man hüte sich Ursache und Wirkung zu verwechseln, besonders aber das Barometer von atmosphärischen Ereignissen a. zu machen GWBN12,89,1 Wittergslehre GWBN12,91,3 Nun von dem a-en, durch Klima, Berghöhe, Feuchtigkeit auf das mannichfaltigste bedingten Pflanzenreich einige Worte GWB30,21,14 ItR Alle vier [optischen] Erscheinungen .. erklären wir als völlig gleiche .. mit einander von einem höhern Princip a-e GWBN51,429,2 PhysikalPreisaufg uö Die Physik mit andern ihr verwandten Wissenschaften und von ihr a-en [dépendans] Künsten GWBN4,156,20 FlH VI Castel [üb Kants Phil] Sittenlehre und was hievon zunächst a. ist GWB36,340,5 Zu brüderl AndenkWielands an etw gebunden habe ich, seitdem ich den Talisman [Gift] besitze, mich durch die Nähe des Todes wieder in das Leben zurückgedrängt .. entschließt euch .. mich, indem ihr mir die Unabhängigkeit vom Leben zugesteht, erst vom Leben recht a. zu machen GWB23,289,24 Lj VIII 10 [üb Aufträge an Bildhauer] Hier ist besonders von Gemeinheiten [= Gemeinden od Gesellschaften] die Rede, die theils unabhängig, theils vom Consens der Obern a. sind GWB48,248 Plp untergeordnet so erzeugt die Theologie Dämonen, die sie so lange einander unterordnet, bis sie zuletzt sämmtlich von Einem Gotte a. gedacht werden GWB411,129,17 Geistesepochen das Bestreben allgemein Nutzbares zu verbreiten, die Klarheit über das Einzelne, wodurch alles eigentlich von Ihr [Maria Paulowna] a. bleibt GWBTgb 24.3.31 als Rentbeamter, von Herzoglicher Kammer a. [< von der er eigentlich abhing] GWB36,419 TuJ Var So ist sie [die Hausfrau] von niemand a. und verschafft ihrem Manne die wahre Unabhängigkeit, die häusliche, die innere GWB23,55,25 Lj VII 6 das von ihnen [den Florentinern] a-e Kloster San Girolamo [in Rom] GWB32,189,24 ItR Marienbad, eine neue bedeutende Anstalt, a. vom Stifte Töpel GWBB33,10,16 Zelter 2.5.20 GWBN10,108,14 AusTeplitz (wirtschaftl) auf jdn angewiesen Testament .. wodurch sie im Besitz und Genuß von allem, und ich .. von ihr a. blieb GWB23,51,25 Lj VII 6 GWB27,62,8 DuW 6 uö b mit Dativobj: jdm unterworfen Glaubenshelden [die Erzväter] .. welche von jenem hohen Wesen, dem sie sich a. erkennen, alle und jede Gebote .. blindlings befolgen GWB26,213,2 DuW 4 mit etw zusammenhängend Fragen über Florenz und was dem an- und a. GWBB11,151,5 Meyer 5./8.8.96 c absoluter Gebrauch: unfrei das Bedürfniß der Unabhängigkeit .. welches immer im Frieden entspringt, und gerade da, wo man eigentlich nicht a. ist. .. je freier man ist, desto freier will man sein. Man will nichts über sich dulden GWB28,139,20 DuW 12 auf das Verhältniß zu den Herren der Erde .. war .. Voltaire’s Wunsch und Bemühung gewendet. Nicht leicht hat sich jemand so a. gemacht, um unabhängig zu sein. Auch gelang es ihm, die Geister zu unterjochen GWB28,62,5 DuW 11 uö abgeleitet In dem Menschen gibt es nur zwei deutlich zu unterscheidende Kräfte, die Vernunft und die Einbildungskraft; alle die andern, selbst die Empfindung, sind nur a. [des dépendances] oder zusammengesetzt GWB40,205,21 Staël,Dichtgn d attr: unselbständig [der Präsident] ein schwacher a-er Mann GWB31,130,25 ItR Sie [die Stadt Selinus] hatte nur ein a-es [precarious] Dasein, ungefähr 150 Jahre, bis die Carthager sie abermals einnahmen GWB46,183,18 Hackert,Tgb Knight [Ottilie:] du bedauertest mein Schicksal, als eine arme Waise in der Welt geblieben zu sein; du schildertest meine a-e Lage GWB20,370,3 Wv II 14 öden, gehaltlosen, a-en Pedanterie GWB35,38,7 TuJ uö Horst Umbach H. U.