Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zwiefalter m.
zwiefalter , m. , schmetterling; alte volksetymologische umdeutung von ahd. vîvaltra; vgl. Kretschmer wortgeographie (1918) 53 , schmetterling teil 9, 1047 und das jüngere zweifalter sp. 994, dazu auch Andresen volksetymologie 112 , anmkg. 5. 1 1) schmetterling: papilio zvîualtre ( Heinr. summ., 12. jh. ) ahd. gl. 3, 130, 59 St.-S.; czwyfelder Diefenbach n. gl. 279 a ; fiunt enim quaedam ex zuifalder et emessen und spinnen Luther tischr. 3, 242 W.; ein sommervogel, ein zwiefalter, beschmeisset das kraut Bas. Faber thes. (1587) 585 a ; der zwiefalter ist ein würmlein, so da fleuget, mehrentheil…