Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zutrinken v.
zutrinken , v. , mhd. wb. 3, 1, 92; Lexer 3, 1188 . 1 1) erst im späten mhd. aufgekommen, nicht mehr in dem uralten sinn, dasz, was der eine begonnen hat zu trinken, vom andern ausgetrunken wird, um die kraft des trunkes zu vereinigen, sondern der zutrinkende begrüszt mit wort oder gebärde den andern, der ihm bescheid thut und auch den trunk wiederholt. so wird das z. zu einem brauch eines mehr oder weniger rohen geselligen trinkens, der bes. im 15. bis 17. jh. herschte und in den trinkzwang ausartete: einem einen becher, ein glas z.; einem eins z.; einem tapfer, weidlich z. Kramer ; halt chri…